| Willkommen bei PRSP-Watch Die Bekämpfung der extremen Armut wird, wie die Abschlusserklärung des Millennium-gipfels der Vereinten Nationen vom September 2000 belegt, zunehmend als eine zentrale Aufgabe der Weltgemeinschaft verstanden. Als konkrete Zielsetzung wurde auf dem UN-Gipfel die Halbierung der Zahl der in absoluter Armut lebenden Menschen (gegenwärtig rund 1,2 Milliarden) vereinbart. Vor allem die Regierungen der armen hochverschuldeten Entwicklungsländer sind seit Ende 1999 aufgefordert, eigene nationale Pläne zur Armutsbekämpfung (die sog. "PRSP") zu entwickeln. Dabei ist die Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Entwicklung und Implementierung der PRSP von IWF und Weltbank zur Bedingung für die Annahme eines PRSP gemacht worden. Zurzeit haben 55 Länder ein vollständiges PRSP bzw. Interim-PRSP erstellt. 14 von ihnen haben bereits einen oder mehrere Forschrittsberichte vor-gelegt. In den auf PRSP-Watch vorliegenden Länderprofilen
wird untersucht, welche Rolle Staat und Zivilgesellschaft des Südens
im PRSP-Prozess gespielt haben und spielen können. Zentrale Frage
wird auch weiterhin sein, ob die PRSP in einem breiten demokratischen
Prozess unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft entstanden sind. Durch
das Voranschreiten des PRSP-Prozesses rückt der Aspekt der Rolle
zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Implementierung der PRS aber zunehmend
ins Zentrum der Betrachtung. Beiden Fragen soll im Rahmen dieser Website
nachgegangen werden. Technischer Hinweis: |