LÄNDERPROFILE SUCHE   
Zusammenfassung Die Akteure:
Wer ist beteiligt?
Die Prozesse:
Wann und wie wird beteiligt?
Die Rahmenbedingungen: Was fördert / behindert wirkungsvolle Beteiligung? Gesamtbewertung Service

Nicaragua

 
Nicaragua NICARAGUA
 
1. Zusammenfassung Zum Seitenanfang

Nicaragua ist das zweitärmste Land Lateinamerikas und stark von den Mitteln der internationalen Gebergemeinschaft abhängig. Die Regierung des zentralamerikanischen Landes legte die erste Vollversion ihres Armutsbekämpfungsstrategiepapiers (des so genannten Poverty Reduction Strategy Paper - PRSP) bereits 2001 vor. Drei Jahre später erreichte das Land den so genannten completion point der HIPC-II-Initiative, eine Entschuldungsinitiative für hoch verschuldete arme Länder, und erhielt damit erneut weit reichende Schuldenerlasse. 2006 wurde das zweite nicaraguanische PRSP (bekannt als Plan Nacional de Desarrollo 2005-2009 - PDN) von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank akzeptiert.

Sowohl dem ersten als auch dem zweiten PRSP waren umfangreiche Konsultationsprozesse vorausgegangen, deren Ergebnisse jedoch nur begrenzten Eingang in die Strategiepapiere fanden. Auf nationaler Ebene wurden zivilgesellschaftliche Akteure vor allem über ihre Teilnahme am "Nationalen Rat zur wirtschaftlichen und sozialen Planung" (Consejo Nacional de Planificación Económica y Social - CONPES) beteiligt, einem Dialogforum für den Austausch zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft. Seit der Wahl von Daniel Ortega zum neuen Präsidenten (2006) ist ungewiss, ob das PRSP und der partizipative Planungsprozess weiter verfolgt werden.

 

2. Die Akteure: Wer ist beteiligt? Zum Seitenanfang

2.1 Staatliche Institutionen: Regierung und Parlament

Die Federführung des nicaraguanischen PRS-Prozesses liegt seit jeher beim Sekretariat des Präsidenten. Linienministerien wurden im Rahmen des Erstellungsprozesses des zweiten PRSP vor allem über Sektorforen und Sektorarbeitsgruppen beteiligt (GoN 2005: 15). Auch auf Departmentebene und kommunaler Ebene wurden öffentliche Einrichtungen in den Prozess eingebunden. So nahmen sie beispielsweise an Diskussionen des Entwurfs und an lokalen Strategieplanungsprozessen teil (GoN 2005: 12, 66). Eine systematische Einbeziehung des Parlaments hat weder bei der Erstellung des ersten noch des zweiten PRSP stattgefunden (Dijkstra / Komives 2009: 8). Nach Regierungsangaben wurden dem parlamentarischen Komitee jedoch regionale Pläne und der endgültige Entwurf des zweiten PRSP vorgelegt (GoN 2005: 13).

Im Jahr 2006 wurde der ehemalige Präsident Daniel Ortega erneut ins Amt gewählt1. Seine Regierung schloss bereits nach kurzer Amtszeit ein neues Wirtschaftsabkommen mit dem IWF ab und übernahm vorerst den PND, also das PRSP der Vorgängerregierung, obwohl dieses in einigen zentralen Punkten von ihrer politischen Ausrichtung abweicht. Im selben Jahr veröffentlichte die Regierung dann einen PRS-Fortschrittsbericht, in dem zum einen die Ergebnisse des PND, zum anderen die strategische Neuausrichtung der Regierung mit einem stärkeren Fokus auf Armutsreduzierung dargelegt wird. Bisher wurden zwei Entwürfe für einen neuen nationalen Entwicklungsplan erstellt (der zuletzt veröffentlichte ist der Plan Nacional de Desarrollo Humano 2008-2012 - PNDH, Borrador 0 / Nationaler Plan zur menschlichen Entwicklung 2008-2012, Entwurf 0). Wann die Endfassung dieses Plans beziehungsweise des dritten PRSP vorliegen wird, ist derzeit jedoch nicht bekannt.

1 Daniel Ortega war bereits von 1979 bis 1990 Präsident von Nicaragua.

2.2 Zivilgesellschaft

In den nicaraguanischen PRS-Prozess sind eine Vielzahl landesweit agierender zivilgesellschaftlicher Gruppen involviert worden, darunter Kirchen, Nichtregierungsorganisationen (NRO), lokal angesiedelte Gruppen (Community-Based Organisations - CBO), Indigene, Frauengruppen und Gewerkschaften.

Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess nimmt das zivilgesellschaftliche Netzwerk Coordinadora Civil (CC) ein (Braunschweig / Stöckli 2006: 38). Das Netzwerk, das heute mehr als 600 zivilgesellschaftliche Organisationen und Einzelpersonen umfasst, wurde nach dem verheerenden Wirbelsturm Mitch in 1998 gegründet. Die erfolgreiche Arbeit der CC während des Wiederaufbaus legitimierte das Netzwerk anschließend sich aktiv am Entwicklungsprozess des Landes zu beteiligen und als zentraler Akteur der Zivilgesellschaft zu agieren (ebd.:12). Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die Rolle und der Einfluss zivilgesellschaftlicher Organisationen in dieser Zeit ihren Höhepunkt hatten (Komives / Dijkstra 2007: 30).

Zivilgesellschaftliche Akteure wurden im Rahmen des PRS-Prozesses vor allem über ihre Teilnahme am Nationalen Rat zur wirtschaftlichen und sozialen Planung - CONPES, an Arbeitsgruppen und anderen Treffen beteiligt.

Das CONPES stellt ein wichtiges Dialogforum für den Austausch zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft dar. Im CONPES sind neben zivilgesellschaftlichen Organisationen auch Organisationen der Privatwirtschaft, Gewerkschaften und politische Parteien vertreten. Seine Existenz ist in der Verfassung des Landes rechtlich verankert. Gegründet wurde es 1999. Es wurde eingerichtet, um dem Präsidenten bei der Formulierung und Evaluierung sozialer und ökonomischer Programme und Politiken sowie bei der Erstellung des nationalen Haushalts beratend zur Seite zu stehen.

Nachdem das CONPES im Erstellungsprozess des ersten PRSP für die Zivilgesellschaft einen wichtigen Konsultationsmechanismus darstellte, wurde es anschließend (2003, unter Präsident Bolaños) zunehmend politisch instrumentalisiert (Guimarães / Avendaño 2004: 23). In der Folge wurde es von vielen nicht mehr als Dialogorgan sozialer und wirtschaftlicher Konsensbildung angesehen, sondern als "politischer Arm" der Regierung (Komives / Dijkstra 2007: 30). In 2005 erfuhr das CONPES jedoch schließlich die zur Wiedererlangung seiner Glaubwürdigkeit notwendige Reformierung (Guimarães / Avendaño 2007: viii). Das Forum wurde unter anderem durch die Integration von Delegierten und zusätzlichen Vertretern der Zivilgesellschaft sowie durch die Reduzierung der Anzahl von Mitgliedern, die vom Präsidenten ernannt werden, gestärkt (Guimarães / Avendaño 2007: 26). Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass das CONPES nach wie vor rein konsultativ ausgerichtet ist, das heißt, sein Einfluss und seine politische Rolle hängen stark vom Willen des Präsidenten ab (ebd.: xi). Das Ergebnis einer Befragung von Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft im CONPES belegt dies. Die Befragung ergab, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft die Möglichkeit schätzen, Themen auf die Agenda setzen zu können. Sie stellen jedoch gleichwohl fest, dass ihr Einfluss auf Entscheidungen äußerst gering ist (ebd.: 49): Das CONPES hat acht Sektorkommissionen, die einen Austausch zwischen Regierung und Zivilgesellschaft auf Sektorebene ermöglichen (ebd.). An diesen Treffen nehmen die Regierungsmitarbeiter allerdings nach Aussagen von zivilgesellschaftlichen Vertretern kaum teil. Die wichtigsten Diskussionen finden in den Sektorgruppen zwischen der Regierung und den Gebern statt, an denen die zivilgesellschaftlichen Akteure nur bedingt teilnehmen dürfen (ebd.). Unter der aktuellen Regierung - das heißt seit 2007 - tagte CONPES bisher erst ein einziges Mal (Confidencial 2009). Es wurden 17 (anstelle der üblichen zehn) Mitglieder für das CONPES ernannt und angekündigt, rund 150 neue Vertreter der Volksräte (Consejos de Poder Ciudadano - CPC) aller Gemeinden und Regionen einbinden zu wollen (Guimarães / Avendaño 2008: 22). Guimarães / Avendaño (ebd.) sehen darin klare Anzeichen dafür, dass die aktuelle Regierung kein Interesse daran hat, dass man die Stimme der Zivilgesellschaft im CONPES vernimmt. Die Schaffung der CPC, die vor allem den Demokratisierungsprozesses fördern sollen, werden von der politischen Opposition und einigen zivilgesellschaftlichen Organisationen sehr kritisch betrachtet, da sie als politisch kontrollierte Parallelstruktur zum CONPES wahrgenommen werden (CISAS o.J.: 22; siehe dazu 4.2).

2.3 Weitere nicaraguanische Akteure

Auch Gewerkschaften und Organisationen des Privatsektors wurden am PRS-Prozess beteiligt.

2.4 Externe Akteure / Geber

Nicaragua ist stark von den Mitteln der internationalen Gebergemeinschaft abhängig. Fast ein Drittel des nationalen Haushalts wird von ihnen finanziert (Wünderich 2009). Die wichtigsten bi- und multilateralen Geber des Landes sind der IWF, die Weltbank, die Europäische Union (EU), die Interamerikanischen Entwicklungsbank (BID), das United Nations Development Programme (UNDP), die Food and Agriculture Organisation (FAO), die USA, Deutschland, österreich, Schweden, Norwegen, Spanien und die Schweiz.

Das Verhältnis zwischen den Gebern und der aktuellen Regierung ist seit Mitte 2008 aufgrund zunehmender Demokratiedefizite2 nachhaltig belastet (CINCOa 2009: 1). Einige Geber stoppten ihre finanzielle Hilfe, andere reduzierten sie und / oder passten ihre Kooperationsstrategien entsprechend an (dies gilt insbesondere für die allgemeine Budgethilfe) (ebd.: 2). Die Regierung wirft den Gebern "Einmischung, Manipulation und Erpressung" (Wünderich 2009) vor.

2 Präsident Ortega geht massiv gegen die Zivilgesellschaft vor. Außerdem steht der Verdacht des Wahlbetrugs bei den Kommunalwahlen Ende 2008 im Raum.

3. Die Prozesse: Wann und wie wird beteiligt? Zum Seitenanfang

3.1 Partizipation in Analyse und Strategieentwicklung

Die vorläufige Armutsbekämpfungsstrategie (das so genannte Interim-PRSP oder I-PRSP) des Landes wurde bereits im August 2000 vorgelegt. Das Netzwerk Coordinadora Civil (CC) beanstandete an dem Erstellungsprozess des I-PRSP, dass trotz der Konsultationen kaum Beiträge der Zivilgesellschaft in die endgültige Strategie aufgenommen wurden (Guimarães / Avendaño 2003: 27). Ferner kritisierte das Netzwerk, dass das Dokument zunächst nur auf Englisch veröffentlicht wurde und erst drei Monate später eine spanische übersetzung erschien (ebd.).

Die erste PRSP-Vollversion erschien ein Jahr später, im September 2001. Dieses PRSP ist maßgeblich für die Geber geschrieben worden, so dass die Identifizierung mit der Strategie im Land sehr begrenzt ausfiel (Dijkstra / Komives 2009: 10). Das PRSP wurde als ‚stark Geber-gesteuert' und als ‚eine Strategie ohne Besitzer' bezeichnet (Guimarães / Avendaño 2007: 1). Dazu trug auch die Tatsache bei, dass die Ergebnisse des partizipativen Konsultationsprozesses kaum Eingang in die Strategie fanden (Komives / Dijkstra 2007: 29). Die Diskussion über Partizipationsformen führte jedoch zum ersten Treffen des CONPES, das bis dato mehr auf dem Papier als in der Praxis existierte (Komives / Dijkstra 2009: 7).

Aus den Wahlen 2001 ging Enrique Bolaños (Präsident von 2002 bis 2007) als Sieger hervor. Trotz der Vorbehalte gegenüber dem stark durch die Geber geprägten ersten PRSP, setzte seine Regierung dessen Umsetzung zunächst fort und erstellte PRS-Fortschrittsberichte, um die Erreichung des HIPC-II-completion points nicht zu gefährden. Dieser wurde 2004 erreicht. Parallel dazu begann die Regierung den eigenen Nationalen Entwicklungsplan (Plan Nacional de Desarollo - PND) zu überarbeiten, um ihn IWF und Weltbank als zweites PRSP vorlegen zu können. Dieser wurde dann auch Anfang 2006 von IWF und Weltbank als das zweite PRSP des Landes akzeptiert.

Die überarbeitung des PND wurde von einem weit reichenden Konsultationsprozess auf Sektor-, Department- und Gemeindebene begleitet, der umfassender war als beim ersten PRSP (Dijkstra / Komives 2009: 8). Laut einer Feldstudie von 2006 fanden die meisten Meinungsäußerungen und Vorschläge, die von zivilgesellschaftlichen Akteuren im Rahmen dieses Prozesses geäußert wurden, jedoch keinen Eingang in die Armutsreduzierungsstrategie (Vado 2006 zit. in Komives / Dijkstra 2007: 30). Weit mehr Einfluss konnte von den Akteuren auf die Sektor-, Department- und Gemeindepläne genommen werden (ebd.).

Die Kernaspekte des zweiten PRSP wurden, vor seiner Bewilligung durch IWF und Weltbank, keinem nationalen Konsultationsprozess unterzogen; eine Debatte über die Inhalte und Grundannahmen der Strategie fand nicht statt (Guimarães / Avendaño 2004: 8). Dies schmälert nicht nur die zivilgesellschaftliche Beteiligung an der Strategie, sondern mindert auch ihre Identifizierung mit ihr und ihr Interesse an ihr.

Die endgültige Version des zweiten PRSP wurde im Juni 2005 im CONPES vorgestellt. Das Sekretariat des Präsidenten unterstrich jedoch, dass "(…) this presentation does not constitute a consultation; I prefer that it be seen as a dissemination of the National Development Plan so people can take ownership of it (…)" (Komives / Dijkstra 2007: 30). Interessanterweise hieß es in der späteren gemeinsamen Stellungnahme von IWF und Weltbank von 2005, dass der Konsultationsprozess "culminated at the national level with the discussion of the National Development Plan 2005-2009 [...] at the National Commission for Economic and Social Planning (CONPES)" (IMF / IDA 2005: 2).

Die Identifizierung der Regierung mit dem zweiten PRSP war stärker als beim ersten PRSP. Die Identifizierung der Zivilgesellschaft mit der zweiten Strategie war hingegen umso geringer. Zivilgesellschaftliche Akteure bemängeln am zweiten PRSP seine zu starke Ausrichtung auf Wirtschaftswachstum (Guimarães / Avendaño 2008: 61; CISAS o.J.: 19).

Seit der Wahl Daniel Ortegas zum neuen Staatsoberhaupt (2006) ist unklar, ob das zweite PRSP und der partizipative Planungsprozess weiter verfolgt werden. Zwar lehnte Präsident Ortega das Strategiepapier nicht ab, jedoch implementierte seine Regierung bereits einige neue Armutsbekämpfungspolitiken, ohne dass diese zuvor Gegenstand von Konsultationen waren. Die Regierung arbeitet bereits seit 2007 an der neuen Entwicklungsstrategie. 2008 veröffentlichte sie einen Entwurf. Diese Strategie ist laut Aussagen von Akteuren des Netzwerks Coordinadora Civil keinem validen Konsultationsprozess unterzogen worden (Confidencial 2009). Lediglich die CPC und die Akteure des CONPES wurden involviert, so die Sprecherin des CC Luisa Molina. Beide Organe seien, so Molina weiter, aber eng mit der Regierung verbunden und für eine demokratische Legitimierung nicht ausreichend (ebd.). Von Geberseite scheint der PNDH nicht durchgehend als seriöser Strategieentwurf wahrgenommen zu werden, wie in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am 23.09.2009 deutlich wurde.

3.2 Partizipation an der Implementierung der PRS

Der Präsident und sein Sekretariat sind sowohl für die Koordinierung der Strategieformulierung, als auch für das Monitoring, die Evaluierung und die Implementierung der Strategie zuständig (GoN 2005: 92). Die Zivilgesellschaft ist in diese Prozesse auf nationaler Ebene maßgeblich über eine Beteiligung am CONPES eingebunden, auf lokaler Ebene über ihre Partizipation an den Entwicklungsräten (ebd.). Wie bereits erwähnt, hängt die Tätigkeit des CONPES jedoch stark vom Willen des Präsidenten ab und wurde besonders zu Beginn der Amtszeit von Bolaños vermehrt politisch instrumentalisiert (Komives / Dijkstra 2007: 30). Guimarães / Avendaño (2004: 14) merken kritisch an, dass die Partizipation operationaler wäre, wenn die Zivilgesellschaft auch an den Projekten und Programmen zur Strategieumsetzung beteiligt werden würden.

3.2 Partizipation an Monitoring und Evaluierung (M&E)

In Nicaragua gibt es verschiedene Instrumente für das Politikmonitoring3. Im Kontext des zweiten PRSP ist der Monitoringansatz Sistema Nacional de Seguimiento a Indicadores de Desarrollo (SINASID; Nationales System zur Nachverfolgung der Entwicklungsindikatoren) und die Erstellung der jährlichen Fortschrittsberichte über die Umsetzung des PRSP zu nennen.

Braunschweig / Stöckli (2006: 38) konstatieren in ihrer Untersuchung über die Einbindung zivilgesellschaftlicher Organisationen in das PRSP-Monitoringsystem, dass die Grundvoraussetzungen für eine signifikante Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen beim Monitoring in Nicaragua nicht gegeben seien, weil weder eine gemeinsame Kultur des Lernens bestehe, noch eine gemeinsame Vision der Armutsreduzierung zu erkennen sei. Ferner sei das Monitoringsystem des zweiten PRSP unter großem externen Druck entstanden und nicht aus der Erkenntnis heraus, durch ein gutes Monitoringsystem das Management und die Rechenschaftslegung verbessern zu können (ebd.).

Aus der mangelnden Einbindung der Perspektiven zivilgesellschaftlicher Akteure in das zweite PRSP resultiert wiederum ihr fehlendes Interesse am Prozess (ebd.). Nach Ansicht von Braunschweig / Stöckli (ebd.) hat die nicaraguanische Regierung einen Ansatz entwickelt, der zivilgesellschaftliche Organisationen nicht als Schlüsselakteure im Monitoringprozess vorsieht und auch ihr wertvolles Potential in dieser Hinsicht verkennt. Stärkeren Einfluss besitzen zivilgesellschaftliche Akteure auf lokaler Ebene. Dort sind sie sehr präsent, sie empowern die lokale Bevölkerung, bieten spezielle Trainings und Workshops an und sind auch in einige Monitoringaktivitäten eingebunden (ebd.). In einigen Gemeinden können zivilgesellschaftliche Organisationen auch durch lokale Dialogstrukturen Einfluss nehmen und mit Autoritäten zusammen arbeiten.

Die Millenniumsentwicklungsziele (die so genannten Millennium Development Goals - MDG), die den übergeordneten Entwicklungsrahmen des PRSP darstellen, wurden sowohl in die erste als auch in die zweite PRSP-Version integriert (GoN 2007: 26). In beiden Armutsreduzierungsstrategien stellen die MDG einen festen Bestandteil der Zielagenden dar, deren Zielformulierungen teilweise sogar über die MDG-Zielvorgaben hinausgehen (MDG Monitor 2007). Im zweiten PRSP besteht die Ziel- und Indikatorenmatrix aus sieben MDG und 47 Indikatoren. Zudem ist hier die Finanzierung der Ziele in den Jahren 2006 bis 2010 festgeschrieben worden (CISAS o.J.: 11). Allerdings fehlt ein zuverlässiges Monitoringsystem für die MDG, so dass Informationen nicht zur Anpassung bestehender und zur Entwicklung neuer Strategien beitragen können (MDG Monitor 2007).

Nicaragua hat hinsichtlich der Erreichung der MDG in den letzten Jahren einige Fortschritte machen können (vgl. NoG 2007: 34ff; CISAS o.J.: 18). Gleichwohl sind erhebliche Rückstände bezüglich der Müttersterblichkeit und dem Zugang der Bevölkerung zu sanitären Anlagen zu konstatieren (CISAS o.J.: 18). Die Weltbank geht davon aus, dass es dem Land mit vermehrtem Engagement und zusätzlichen finanziellen Aufwendungen gelingen kann, die Anzahl der Hungerleidenden und die Kinder- und Säuglingssterblichkeit bis 2015 zu reduzieren (Banco Mundial 2008: 50).

3 Differenzierte Informationen zu den Monitoringinstrumenten sind im zweiten PRSP / PND (NoG 2005: 94f) oder bei Guimarães / Avendaño (2007: 45f) zu finden.

4. Die Rahmenbedingungen: Was fördert / behindert wirkungsvolle Beteiligung? Zum Seitenanfang

4.1 Strukturelle Verankerung gesellschaftlicher Partizipation

In Nicaragua ist der PRS-Prozess mit der Schaffung neuer Foren und Institutionen für Partizipation einhergegangen. Insbesondere das CONPES als institutionalisierte Dialogstruktur zwischen Regierung und Zivilgesellschaft ist diesbezüglich hervorzuheben. Seit dem Regierungswechsel 2007 ist das CONPES reformiert worden. Seine Funktion ist seither sehr eingeschränkt. Verstärkt wurde dies durch die Einführung der Volksräte (CPC), die vermehrt als politische Parallelstrukturen zum CONPES wahrgenommen werden (CISAS o.J.: 22).

Auch wenn der Partizipationsprozess insgesamt nur einen äußerst begrenzten Einfluss auf die Armutsstrategiepapiere hatte, so profitierten die zivilgesellschaftlichen Organisationen von der Stärkung und Befähigung die sie, maßgeblich über die Geberförderung, im Rahmen dieses Prozesses erfuhren (Dijkstra / Komives 2009: 18). Mehr Einfluss aufgrund von Partizipationsstrukturen konnte sie hingegen auf einige regionale, sektorale und lokale Pläne nehmen (ebd.). Die zivilgesellschaftlichen Gruppen nutzen die existierenden Partizipationsstrukturen zum Einbringen von Ideen und Verbesserungsvorschlägen. Zu wenig genutzt wurden die Strukturen für das Monitoring und die Evaluierung (M&E) der Armutsreduzierungsstrategie oder anderer Regierungspolitiken, was mitunter auf die schwach ausgeprägten Fähigkeiten der Akteure im M&E-Bereich zurückgeführt wird (Dijkstra / Komives 2009: 11).

4.2 Rechtliche Basis partizipativer Prozesse

Nicaragua ist eine demokratische Republik, deren Verfassung den Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Freiheiten zugesteht, die als Voraussetzung für Partizipation gelten können. Diese beinhalten unter anderem Meinungs- und Pressefreiheit, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit. Darüber hinaus wurde in den letzten Jahrzehnten ein breiter rechtlicher Rahmen für Partizipation geschaffen (Vázquez o.J.: 3). Das Recht auf Beteiligung an öffentlichen und staatlichen Angelegenheiten ist verfassungsrechtlich verankert (Artikel 50 der nicaraguanischen Verfassung). Im Bürgerbeteiligungsgesetz (Ley de Participación Ciudadana, N°475-03) wird Partizipation als wichtiges Element der Staatsführung definiert und es werden entsprechende Modalitäten der Partizipation ausgewiesen (zum Beispiel konsultative Instanzen, Bürgerinitiativen und -befragungen). Ein weiteres wichtiges Gesetzt im Rahmen von Partizipationsprozessen ist das Recht auf Zugang zu öffentlichen Informationen (Ley de Acceso a la Información Pública, N°621-2007). Nach wie vor besteht jedoch eine große Diskrepanz zwischen Verfassungsrealität und Partizipationspraxis, was wiederum auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Zu nennen sind hier insbesondere das zentralistische politische System, die vertikale und ausgrenzende Politikkultur sowie die erst kürzlich vorgenommene Einführung des Bürgerbeteilungsgesetzes (Vázquez o.J.: 13). Auch das relativ schwache Justizwesen lässt Zweifel an der Durchsetzbarkeit der verbrieften Partizipationsrechte.

Die Schaffung der Volksräte hat bei der Zivilgesellschaft und bei den Oppositionsparteien zu starker Kritik geführt, weil sie darin den Versuch sehen Instanzen und Mechanismen zu ersetzen, die auf Grundlage des Bürgerbeteiligungsgesetzes etabliert wurden. Von Seiten der Zivilgesellschaft wird die Regierung vermehrt als undemokratisch und autoritär wahrgenommen (vgl. CCER 2009; RNDDL / Vázquez o.J.: 14; CENIDH 2007: 5; CENIDH / CEJIL / FIDH 2009)4 - insbesondere, weil immer stärker versucht wird, regierungskritische zivilgesellschaftliche Organisation öffentlich herabzuwürdigen und zu kontrollieren. Im Sommer 2009 legte die Regierung einen Entwurf für einen Leitfaden vor, der die Reglementierung der Arbeit von NRO vorsieht und durch das eine gesetzliche Regelung eingeführt werden soll, nach der es internationalen NRO untersagt wird, sich an politischen Aktivitäten mit parteilichem Charakter zu beteiligen.

4.3 Legitimität beteiligter gesellschaftlicher Akteure

Die nicaraguanische Zivilgesellschaft blickt auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Krisenbewältigung zurück. Aufgrund ihrer relativ breiten Mitgliederbasis und langjährigen Geschichte verfügt das Netzwerk Coordinadora Civil über eine klarere Legitimation als andere zivilgesellschaftliche Akteure. Marginalisierte Bevölkerungsgruppen scheinen jedoch, wenn überhaupt, nur schwach in den PRS-Prozess involviert zu werden. Sowohl der Hauptsitz des Netzwerks Coordinadora Civil, als auch der, der meisten anderen Organisationen befindet sich in der Hauptstadt Managua. Nach wie vor verfügen diese Organisationen intern kaum über demokratische Organisationsstrukturen (ICD 2006: 189). Als weitere Schwäche der nicaraguanischen Zivilgesellschaft werden mangelnde Kohärenz, fehlende strategische Konzepte und klare Positionen angesehen (ebd.: 194).

Ferner ist zu kritisieren, dass das Parlament - die durch Wahlen legitimierte Volksvertretung - nicht systematisch in den PRS-Prozess einbezogen ist.

4.4 Handlungsfähigkeit gesellschaftlicher Akteure

Trotz bestehender Kapazitätsengpässe und Mittelknappheit erscheint die nicaraguanische Zivilgesellschaft recht handlungsstark. So waren zum Beispiel Grupo FUNDEMOS und das Netzwerk Coordinadora Civil im Rahmen des Erstellungsprozesses des ersten PRSP in der Lage einen eigenen nationalen Konsultationsprozess zu initiieren. Die politische Handlungsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure hat sich in den vergangen Jahren sehr verbessert. Sie könnte aber weiter ausgebaut und gefestigt werden, insbesondere im Bereich des Monitorings und der Evaluierung (Dijkstra / Komives 2009: 11).

Der Zugang zu Informationen ist im Hinblick auf die Handlungsfähigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure elementar. Laut Angaben des IWF und der Weltbank wurde der Zugang zu Informationen im Rahmen des zweiten PRS-Prozesses adäquat gewährleistet. Die wichtigen Dokumente seien auf der Internetseite der Regierung zur Verfügung gestellt worden (IMF / IDA 2005: 2). Allerdings wird der derzeitigen Regierung von der Zivilgesellschaft vorgeworfen eine Politik der Geheimhaltung zu praktizieren, insbesondere in Bezug auf Staatsentscheidungen und Regierungsaufgaben (Viquez 2007: 33, 48; Guimarães / Avendaño 2008: xi), was den Zugang zu Informationen entsprechend erschwert. Darüber hinaus werden laut CISAS (Viquez 2007: 33) Internetseiten staatlicher Institutionen über längere Zeiträume nicht aktualisiert. Auch dies erschwert die Arbeit der Zivilgesellschaft und schmälert ihre Einflussmöglichkeiten auf politische Prozesse beträchtlich.

4 Diese Tendenz spiegelt sich auch in der Rangliste der Pressefreiheit wider, die jährlich von der NRO Reporter ohne Grenzen veröffentlicht wird: Nicaragua fiel von Rang 59 im Jahr 2008 auf Rang 76 im Jahr 2009, was bedeutet, dass sich die Pressefreiheit sukzessiv verschlechtert hat (siehe 6.1 b).

5. Gesamtbewertung Zum Seitenanfang

Die Partizipation zivilgesellschaftlicher Organisationen am nicaraguanischen PRS-Prozess fand im Rahmen der Erstellung des ersten und des zweiten PRSP statt - allerdings hauptsächlich in Form von Konsultationen. Insbesondere beim ersten PRSP aus dem Jahre 2001 liegt die Vermutung nahe, dass die Regierung zivilgesellschaftliche Beteiligung vor allem zuließ, um die Bedingungen der internationalen Geber zu erfüllen.

Der PRS-Prozess ging mit der Schaffung neuer Foren, Institutionen und Gesetze für Partizipation einher. Einer dauerhaften politischen Institutionalisierung von Partizipation begegnete Bolaños Regierung (2002 bis 2006) jedoch zögerlich und auch Präsident Ortega (seit 2007) hat nach jüngsten Anzeichen kein großes Interesse an ihr. Dies zeigt sich nicht nur in der mangelnden Umsetzung bestehender Gesetze, sondern auch in der zunehmenden Instrumentalisierung des Dialogorgans für den Austausch zwischen der Regierung und der Zivilgesellschaft: CONPES.

Der Einfluss und Mitgestaltungsspielraum der Zivilgesellschaft in Bezug auf die Inhalte der PRS ist insgesamt sehr begrenzt: Die Konsultationsprozesse spiegeln sich kaum in den Strategien wider und an der Umsetzung und am Monitoring waren zivilgesellschaftliche Akteure noch weit weniger beteiligt. Auf lokaler und regionaler Ebenen war es den zivilgesellschaftlichen Akteuren im Rahmen des zweiten PRSP-Erstellungsprozesses jedoch möglich stärkeren Einfluss zu nehmen. Die Tatsache, dass dieses PRSP nie auf nationaler Ebene diskutiert wurde, ist als äußerst kritisch zu bewerten. Dies führte, gepaart mit den begrenzten Partizipationsmöglichkeiten insgesamt zu einer mangelnden Identifizierung der Zivilgesellschaft mit der Strategie.

Die zivilgesellschaftlichen Organisationen profitierten insbesondere von der Stärkung und Befähigung durch die Förderung der Geber, die sie im Rahmen dieses Prozesses erfuhren.

Ernüchternd muss für alle Beteiligten die Erkenntnis sein, dass nach acht Jahren Armutsreduzierung mit Hilfe des PRS-Ansatzes die Armut in Nicaragua zumindest zwischen 2001 und 2005 weiter gestiegen ist. Zivilgesellschaftliche Akteure hatten von Beginn an große Vorbehalte gegenüber der starken Ausrichtung des zweiten PRSP auf Wirtschaftswachstum, das den Armen im Sinne des trickle down-Effekts zugute kommen sollte. Ihre Einschätzung sehen sie angesichts dieses Ergebnisses bestätigt.

6. Service Zum Seitenanfang

6.1 Statistik

a. Stand der MDG-Erreichung (anhand ausgewählter Indikatoren)

MDG 1: Extreme Armut und Hunger beseitigen
Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag (%) 199320012005
32,519,415,8
Anteil der Kinder unter 5 Jahren mit Untergewicht (%) 199320012006
11,99,66,9
MDG 2: Verwirklichung der allgemeinen Grundschulbildung
Grundschulabschlussrate (%) 199020002006
-51,843,8
MDG 3: Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen
Einschulungsverhältnis Mädchen/Jungen in der Grundschule (%) 199120002007
1,061,010,98
Sitze im Parlament, die von Frauen eingenommen werden (%) 199020002009
14,89,718,5
MDG 4: Senkung der Kindersterblichkeit
Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren
(pro 1000 Lebendgeburten)
199020002007
684335
MDG 5: Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter
Müttersterblichkeitsrate
(auf 100.000 Lebendgeburten)
199020002005
--170
MDG 6: Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten
Anteil der 15- bis 49jährigen, die mit HIV leben (%) 199020012007
-0,200,20
MDG 7: Umweltschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
Anteil der waldbedeckten Flächen an der Landesfläche (%) 199020002005
53,945,642,7
Anteil der Bevölkerung mit nachhaltigem Zugang
zu einer verbesserter Wasserquelle / Sanitärversorgung (%)
199020002006
70/4277/4679/48
MDG 8: Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft
Schuldendienst als Prozentwert der Güter- und Dienstleistungsausfuhren 199020002007
2,316,83,5
Telefon- / Internetnutzung je 100 Personen 199020002006
1,17
0,00
3,32
1,01
4,43
2,77
Quelle: UN - Millennium Indicators Database
http://mdgs.un.org/unsd/mdg/Data.aspx [Zugriff am 03.11.2009]

b. Allgemeine Indikatoren

"Freedom in the World" country ratings (Freedom House) (2009)
www.freedomhouse.org/template.cfm?page=22&year=2009&country=7673
"Partly Free"
Human Development Index (UNDP) (2009)
http://hdrstats.undp.org/en/countries/data_sheets/cty_ds_NIC.html
Rang 124 von 182
Index of Economic Freedom (Wall Street Journal / Heritage Foundation) (2009)
www.heritage.org/Index/Country/Nicaragua
Rang 84 von 179
Worldwide Press Freedom Index (Reporters Without Borders) (2009)
www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2009/09_Rangliste_final.pdf
Rang 76 von 175
Transparency International Corruption Perceptions Index (2008)
www.transparency.org/news_room/in_focus/2008/cpi2008/cpi_2008_table
Rang 134 von 180

c. Nicaragua / Allgemein

Nicaragua ist nach Haiti das zweitärmste Land Lateinamerikas. Rund 45 Prozent der Nicaraguaner leben in extremer Armut und fast 80 Prozent der Bevölkerung hat weniger als zwei US-Dollar täglich zur Verfügung (Human Development Report 2007 / 2008).

Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf liegt mit 990 US-Dollar (2007) unter dem lateinamerikanischen Durchschnitt (BMZ 2008).

d. Verschuldung

Die Schuldenerlasse im Rahmen der Erreichung des completion points der internationalen Initiative für die besonders hochverschuldeten Länder (HIPC) im Jahr 2004 und der Multilaterale Entschuldungsinitiative (MDRI) senkten die Auslandsschulden Nicaraguas von 6.596 Milliarden US-Dollar (2004) auf 3.385 Milliarden US-Dollar (2007) - das sind insgesamt 69 Prozent des Bruttoinlandprodukts (Kaiser et. al 2009: 48). Der jährliche Schuldendienst hat sich im Jahr 2008 somit auf 100 Millionen US-Dollar reduziert (Banco Central de Nicaragua, 2009: 7). Auch die recht hohe interne Staatsverschuldung, die sich 2008 auf 1,1 Milliarden US-Dollar (das sind insgesamt 17 Prozent des Bruttoinlandprodukts) belief, konnte reduziert werden, allerdings verschlingt ihr jährlicher Schuldendienst fast dreimal so viele Mittel, wie die Auslandsschulden (ebd.: 9).

c. Weitere statistische Quellen
-

6.2 Wichtige Dokumente

a. PRSP-Dokument

Gobierno de Reconciliación y Unidad Nacional (RoN) (2007): Nicaragua. Progress Report National Development Plan 2006. Managua.
http://siteresources.worldbank.org/INTPRS1/Resources/NicaraguaPRSP-2APR(Aug2007).pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Gobierno de Reconciliación y Unidad Nacional (RoN) (2008): Plan Nacional de Desarrollo Humano (PNDH) 2008-2012, Borrador 0. Managua.
http://www.pndh.gob.ni/documentos/Plan%20Nacional%20de%20Desarrollo%20Humano%202008-2012-Nicaragua.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Republic of Nicaragua (2005): National Development Plan. November 2005.
http://siteresources.worldbank.org/INTPRS1/Resources/Nicarauga_PRSP-November2005.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

IMF / World Bank (2005): Joint Staff Advisory Note on the Poverty Reduction Strategy Paper. December 2005, Washington D.C.
http://siteresources.worldbank.org/INTPRS1/Resources/Nicaragua_APR2-JSAN(Dec29-2005)pdf. [Zugriff: 03.11.2009]

b. Geber

Freeman, Ted et al. (2004): Mainstreaming Gender Equality. Swedish International Development Agency (SIDA). Evaluation Report 02/01:2, Stockholm MS Central America - Danish Association for International Co-operation (o. J.): Nicaragua meets its donors.
http://www.ms.dk/sw4230.asp [Zugriff 03.11.2009]

6.3 Literatur, Berichte und Analysen

a. PRSP

Angel, Saldomando (2004): Criterios desde la Perspectiva de la Sociedad Civil sobre la Estrategia Nacional de Desarrollo.
http://www.cisas.org.ni/prsp/word/031020%20docOSC2.doc [Zugriff: 03.11.2009]

Bojö, Jan et al. (2004): Environment in Poverty Reduction Strategies and Poverty Reduction Support Credits. World Bank, Environment Department, Environmental Economics Series, Paper No. 102, Washington D.C., November. (includes data on Nicaragua)

Bradshaw, Sarah / Ana Quirós Viquez / Brian Linneker (2004): Gender Mainstreaming in Poverty Reduction Initiatives. Centro de Información y Servicios de Asesoría en Salud (CISAS), Second Draft, Managua, 17th of June. (based on Honduras case study)
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/Mainstreaming_FinalDraft.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Bradshaw, Sarah / Brian Linneker (2003): Challenging women's poverty: perspectives on gender and poverty reduction strategies from Nicaragua and Honduras. Catholic Institute for International Relations (CIIR), London.
http://www.ciir.org/shared_asp_files/uploadedfiles/%7B9F5D737B-0340-4C3E-95A8-87075EB3B85A%7D_wcp_Briefing_final.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Braunschweig, Thomas / Stöckli, Bruno (2006): Civil society's perspective on their involvement in PRSP monitoring: Assessing constraints and potentials in Nicaragua. Alliance Sud. Bern.
http://www.alliancesud.ch/de/expertise/downloads/nicaragua-e.pdf [Zugriff 06.11.2009]

Caillods, F. / J. Hallak (2004): Education and PRSPs. A review of experiences. A review undertaken with the support of DFID, UNESCO, Interational Institute of Educational Planning, Paris. (includes data on Nicaragua)
http://www.unesco.org/iiep/PDF/pubs/PRSP.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Dijkstra, Geske, Komives, Kristin (2009): The Latin American experience with the PRS approach. Paper to be presented in the panel "The World Bank and Poverty Reduction" coordinated by Manfred Bienefeld and Arne Ruckert 2009 Annual Convention of the International Studies Association 'Exploring the Past, Anticipating the Future' New York, 15-18 February. Institute of Social Studies (ISS). The Hague.
http://www.allacademic.com/one/www/www/index.php?cmd=Download+Document&key=unpublished_manuscript&file_index=1&pop_up=true&no_click_key=true&attachment_style=attachment&PHPSESSID=6357229beae92f412b4c7c6ab897b106 [Zugriff: 06.11.2009]

Dijkstra, Geske, Komives, Kristin (2007): Accountability for Poverty Reduction. Monitoring and Evaluation of Poverty Reduction Strategies in Latin America. - 2006. Institute of Development Studies (ISS). The Hague
http://www.iss.nl/content/download/8656/83315/file/2006%20Regional%20Report.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Driscoll, Ruth / Alison Evans (2005): Second-Generation Poverty Reduction Strategies: New Opportunities and Emerging Issues, in: Development Policy Review, Vol. 23(1), pp. 5-25.

Enzi, Christine (2003): Armutsbekämpfungsstrategien auf dem Prüfstand. Der PRSP-Prozess in den österreichischen Schwerpunktländern Mosambik, Nicaragua und Uganda. In: Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe (ÖFSE) (ed.): Österreichische Entwicklungspolitik. Berichte, Analysen, Informationen. Vienna, pp. 15-24.
http://www.oefse.at/Downloads/publikationen/Armutsbekaempfungsprogramme.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Fox, James W. (2003): Poverty Reduction Strategy Papers: Review of Private Sector Participation. USAID Development Information Services (DIS), Washington D.C., October 31. (includes data on Nicaragua)
http://pdf.dec.org/pdf_docs/PNACU918.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

German, Tony / Arturo J. Cruz-Sequeira (2003): Independent Evaluation of SDC's Bilateral Engagement in the Poverty Reduction Strategy Paper (PRSP) Process. Part 2: Case Studies - Nicaragua. Gerster Consulting/Development Initiatives, 2 April.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/Swedish%20PRSP%20Evaluation.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Gobierno de Reconciliación y Unidad Nacional (RoN) (2008): Plan Nacional de desarollo humano 2008-2012. Documento Borrador 0 - para disusión - Managua.
http://www.pndh.gob.ni/documentos/Plan%20Nacional%20de%20Desarrollo%20Humano%202008-2012-Nicaragua.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

GTZ (2005): Making Poverty Reduction Strategies Work - Good Practices, Issues, and Stakeholder Views - A Contribution of German Development Cooperation for the 2005 PRSP Review May 2005. Eschborn, May. (includes Nicaragua Good Practice sheet)
http://www.gtz.de/de/dokumente/en-prsreview-making-prs-work-2005.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

GTZ (2004): Landesweites Monitoring von Strategien nachhaltiger Armutsbekämpfung / PRSPs. BAND2: LäNDERSTUDIE NICARAGUA.
http://www.gtz.de/de/dokumente/de-prsp-laenderstudie-nicaragua.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Guimarães, João / Nestor Avendaño (2008) and with inputs from Vado, Nadia: ¿Por fin, la pobreza? Informe País - Nicaragua - 2007. Evaluación de las Estrategias de Reducción de la Pobreza (ERP) en América Latina. Institute of Development Studies (ISS), The Hague. Proyecto comisionado por la Agencia Sueca de Cooperación Internacional para el Desarrollo (SIDA).
http://www.iss.nl/Media/Website/Files/PRSP-pdfs/2007-Informe-completo-Nicaragua [Zugriff: 04.11.2009]

Guimarães, João / Avendaño, Nestor (2007): Pobreza, problema postergado. Evaluación de Estrategias de Reducción de Pobreza en América Latina. Institute of Development Studies (ISS), The Hague. Proyecto comisionado por la Agencia Sueca de Cooperación Internacional para el Desarrollo (SIDA).
http://www.iss.nl/content/download/7919/77663/file/2006%20Nicaragua%20-%20Informe%20Pa%C3%ADs.pdf [Zugriff: 04.11.2009]

Guimarães, João / Avendaño, Nestor and with inputs from Dijkstra, Geske and Agurto, Sonia (2006): La Pobreza en Segundo Plano. Informe País: Nicaragua, 2005. Evaluación de las Estrategias de Reducción de la Pobreza (ERP) en América Latina. Institute of Development Studies (ISS), The Hague. Proyecto comisionado por la Agencia Sueca de Cooperación Internacional para el Desarrollo (SIDA).
http://www.iss.nl/content/.../3879/.../PRSP2005NicaraguaInformePais.pdf [Zugriff: 04.11.2009]

Guimarães, João / Avendaño, Nestor (2004): La Estrategia de Reducción de la Pobreza en Nicaragua: Cambio y Continuidad.Informe de País 2004: Resumen ejecutivo. Evaluación y Monitoreo de las Estrategias de Reducción de la Pobreza (ERP) en América Latina. Institute of Development Studies (ISS), The Hague. Proyecto comisionado por la Agencia Sueca de Cooperación Internacional para el Desarrollo (SIDA).
http://www.iss.nl/content/download/3870/37329/version/1/file/PRSP2004Nicaraguaresumejec.pdf [Zugriff: 04.11.2009]

Guimarães, João / Nestor Avendaño (2003): Estrategía sin dueño? La estrategia de reducción de la pobreza en Nicaragua. Evaluación de Estrategias de Reducción de Pobreza en América Latina. Institute of Development Studies (ISS), The Hague. Proyecto comisionado por la Agencia Sueca de Cooperación Internacional para el Desarrollo (SIDA).
http://www.iss.nl/content/download/3853/37278/version/1/file/Nicaragua_MAIN_2003fin2.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Hayes, Lucy / Kovach, Hetty (2006): Nicaragua and Honduras Country Update. european network on debt & development (eurodad).
http:///www.eurodad.org/uploadstore/cms/docs/Nicaragua_and_Honduras_Country_Update_2006.pdf [Zugriff 11.08.2006]

Hewitt, Adrian / Ian Gillson (2003): Review of the Trade and Poverty Content in PRSPs and Loan-Related Documents. Report commissioned by Christian Aid, Overseas Development Institute (ODI), London. (includes Nicaragua case study)
http://www.odi.org.uk/iedg/projects/christian_aid_paper.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

High-Level Forum on the Health MDGs (2004): MDG-Orientated Sector and Poverty Reduction Strategies: Lessons from Experience in Health. Abuja, December. (includes data on Nicaragua)
http://www.hlfhealthmdgs.org/Documents/MDGorientedPRSPs-Final.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Holmqvist, Göran / Cueva, Karin Metell (2006): If the PRS Experience in Latin America is a disappointment, what is the alternative? Development Policy Review 24 (4): 477-480, Overseas Development Institute (ODI). London.
http://www.nai.uu.se/research/researchers/goranholmqvist/listofpublications/Dev-policy-review.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Laterveer, Leontien / Louis W. Niessen / Abdo S. Yazbeck (2003): Pro-poor health policies in poverty reduction strategies, in: Health Policy and Planning, Vol. 18(2), pp. 139-145. (includes data on Nicaragua)
http://heapol.oxfordjournals.org/cgi/reprint/18/2/138 [Zugriff: 03.11.2009]

Lineker, Brian / Ana Quirós Víquez (2005): Critical Reflections on Progress Towards the Millenium Development Goals in Nicaragua. Draft Report, International Cooperation in Development (ICD) & Centro de Informacíon y Servicios de Asesoría en Salud (CISAS), Managua, September.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/MDGNicaReport2005.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Lineker, Brian / Ana Quirós Víquez (2005): Critical Reflections on Progress Towards the Millenium Development Goals in Nicaragua. Draft Report, International Cooperation in Development (ICD) & Centro de Informacíon y Servicios de Asesoría en Salud (CISAS), Managua, September.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/MDGNicaReport2005.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Linneker, Brian / Sarah Bradshaw / Ana Quirós Viquez (2004): Evaluation of the Development and Implementation of the Poverty Reduction Strategy in Nicaragua. Centro de Información y Servicios de Asesoría Salud (CISAS) / Coordinadora Civil (CC), Managua, May.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/PRS_Eval_English.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Lucas, Henry / David Evans / Katherine Pasteur (2004): Research on the current state of PRS monitoring systems. Institute of Development Studies (IDS), Discussion Paper 382, Brighton, December. (includes data on Nicaragua)
http://www.ids.ac.uk/ids/bookshop/dp/dp382.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

MDG Monitor (2007): Nicaragua. MDG-Profile. An Initiative of the United Nations Development Programme (UNDP). New York.
http://www.mdgmonitor.org/factsheets_00.cfm?c=NIC&cd=558 [Zugriff: 06.11.2009]

Possing, Susanne (2003): Between Grassroots and Governments. Civil Society Experiences with the PRSPs. A Study of Local Civil Society Response to the PRSPs. Danish Institute for International Studies (DIIS), Working Paper 2003:20, Copenhagen. (includes Nicaragua case study)
http://www.diis.dk/graphics/Publications/WP2003/sup_grassroots.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Richardson, Lydia / Erin Coyle (2003): Experience with Poverty Reduction Strategies in Latin America and the Carribean, PRSP Monitoring & Synthesis Project (=Synthesis Note 5), London: ODI, February. (includes data on Nicaragua)
http://www.prspsynthesis.org/synthesis5.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Ruckert, Arne (2005): (Re-)producing Neoliberal Hegemony? The Poverty Reduction Strategy in Nicaragua. Prepared for Delivery at the Canadian Political Science Association Conference, Western University, London (Ontario), June 2-4 2005.
http://www.cpsa-acsp.ca/papers-2005/R%C3%BCckert.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Viquez, Ana Quirós (2003): Nicaragua. Health in the Poverty Reduction Strategy. October. Centre of Information and Advisory Services on Health (CISAS), October.
http://www.wemos.nl/Documents/nicaragua.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

World Bank Operations Evaluation Department (OED) (2004): OED Review of the Poverty Reduction Strategy (PRS) Process. Nicaragua Case Study. Corporate Evaluation and Methods Group, Washington D.C., July 6.

World Bank Operations Evaluation Department (OED) / IMF Independent Evaluation Office (IEO) (2005): The Poverty Reduction Strategy Initiative. Findings from 10 Country Case Studies of World Bank and IMF Support. Washington D.C. (includes Nicaragua case study)

World Bank (2005): Poverty Reduction Support Credits: A Stocktaking. Operations Policy and Country Services (OPCS), Washington D.C., June 24. (includes data on Nicaragua)
http://siteresources.worldbank.org/PROJECTS/578280-1120680791169/20573838/PRSC%20Stocktaking%20_06-28-05_.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

World Bank (2004a): Poverty Reduction Strategies: Their Importance for Disability. Disability and Development Team, Washington D.C., July 7.

World Bank (2004b): A Review of Population, Reproductive Health, and Adolescent Health & Development in Poverty Reduction Strategies. Population and Reproductive Health Cluster / Health Nutrition and Population Central Unit, Washington D.C., August. (includes data on Nicaragua)
http://siteresources.worldbank.org/INTPRH/Publications/20262402/PRSP%20report%20-%20Aug%2031%202004.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

b. Hintergrund

Amnesty International (2009): The total abortion ban in Nicaragua: Women's lives and health endangered, medical professionals criminalized. London.
http://www.amnesty.org/en/library/asset/AMR43/001/2009/en/ea2f24b4-648c-4389-91e0-fc584839a527/amr430012009en.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Auswärtiges Amt (2009): Länderinformation Nicaragua. Wirtschaftspolitik. Stand: September 2009. Berlin.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Nicaragua/Wirtschaft.html [Zugriff: 06.11.2009]

Banco Central de Nicaragua (2008): Nicaragua en cifras. Managua.
http://www.bcn.gob.ni/publicaciones/nicaraguacifras/Nicaragua%20en%20cifras%202007%20WEB.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Banco Mundial (2008): Nicaragua Informe sobre la Pobreza 1993-2005. Informe Principal.
http://siteresources.worldbank.org/INTNICARAGUAINSPANISH/Resources/NInfPobreza08.pdf [Zugriff: 04.11.2009]

Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH) (2007):Informe sobre los primeros cien días de Gobierno del Presidente Daniel Ortega Saavedra. Managua.
http://www.cenidh.org/files/CIEN%20DIAS%20DE%20GOBIERNO.pdf [Zugriff: 15.11.2009]

Centro Nicaragüense de Derechos Humanos (CENIDH) / Centro por la Justicia y el Derecho Internacional (CEJIL) / Federación Internacional de Derechos Humanos (FIDH) (2009): Denuncian violaciones al derecho a la libertad de expresión, participación y reunión en nicaragua. Washington D. C.
http://www.cenidh.org/_boletin/COMUNICADO%20NOV-09.pdf [Zugriff: 15.11.2009]

Centro de Información y servicios de asesoria en salud (CISAS) (o. J.): Lograr el Bienestar. Tarea Pendiente. Análisis de políticas e inversión pública en Nicaragua. Managua.
http://www.cisas.org.ni/biblio/lograr_el_bienestar_tarea_pendiente [Zugriff: 06.11.2009]

Centro de Investigación de la Comunicación (CINCO)a (2009): Los nuevos retos de la cooperación en Nicaragua. Perspectivas, Suplemento de análisis político, no.30. Managua.
http://www.cinco.org.ni/archive/103.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Centro de Investigación de la Comunicación (CINCO)b (2009): El control de las ONGs y de la sociedad en Nicaragua. Perspectivas, Suplemento de análisis político, no.33.. Managua.
http://www.cinco.org.ni/archive/127.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Confidencial (2009): La retórica del "nuevo" PNDH. Semanario de informacion y analisis politico, año 13, edicion no. 638 del 21 al 27 de junio 2009. Managua.
http://www.confidencial.com.ni/2009-638/politica_638.html [Zugriff: 06.11.2009]

Coordinadora Civil (CC) (2009): Noticias: CC llamó al Presidente Ortega a desistir de violencia. Managua.
http://www.ccer.org.ni/noticias?idnoticia=646 [Zugriff: 15.11.2009]

Instituto de Comunicación y Desarrollo (ICD) (2006): Mapeo y Caracterización de las Organizaciones de la Sociedad Civil en Nicaragua. Informe final. Nicaragua.
http://www.ccer.org.ni/files/doc/1179178762_-%20MAPEO%20-%20Informe%20Final.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Kaiser, Jürgen / Knoke, Irene / Kowsky, Hartmut (2009): Towards a renewed debt crisis? Risk profiles of the poorest countries in the light of the global economic slowdown. Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Berlin / Bonn.
http://library.fes.de/pdf-files/iez/global/06444.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Kaufmann Daniel / Kraay, Aart / Mastruzzi, Massimo (2009): Governance Matters VIII: Governance Indicators for 1996-2008. Country Data Report for Nicaragua 1996-2008. Washington D.C.
http://info.worldbank.org/governance/wgi/pdf/c162.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Naciones Unidas (2008)a: Consejo Económico y Social. Examen de los informes presentados por los estados. Partes de conformidad con los artículos 16 y 17 del pacto. Observaciones finales del Comité de Derechos Económicos, Sociales y Culturales. Nicaragua.
http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/docs/E.C.12.NIC.CO.4_SP.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Naciones Unidas (2008) b: Pacto Internacional de Derechos Civiles y Políticos. Examen de los informes presentados por los estados. Partes con arreglo al artículo 40 del pacto. Observaciones finales del Comité de Derechos Humanos. Nicaragua.
http://www.pnud.org.ni/files/doc/1228928031_Binder1.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Shamsie, Yasmine (2003): Mutual Misgivings: Civil Society Inclusion in the Americas. Prepared for: VOICES: The Rise of Nongovernmental Voices in Multilateral Organizations. The North-South Institute, Ottawa, October.
http://www.un-ngls.org/cso/mutual_misgivings.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Vázquez,Luis Serra (o. J.): Los retos de la participación ciudadana a nivel municipal en Nicaragua. Red Nicaragüense por la Democracia y el Desarrollo Local (RNDDL). Managua.
http://bibliotecavirtual.clacso.org.ar/ar/libros/nicaragua/cielac/participacion_ciudadana_en_nicaragua.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Viquez, Ana Quirós (2007): Índice Latinoamericano de Transparencia Presupuestaria 2007. Resultados para Nicaragua. Centro de Información y servicios de asesoria en salud (CISAS). Managua.
http://www.cisas.org.ni/files/itl2007nic.pdf [Zugriff: 06.11.2009]

Willman-Navarro, Alys (2004a): Making it at the Margins: The Criminalization of Nicaraguan Women's Labor Under Structural Reform. Paper prepared for the Women in International Security Conference, Washington DC, June 3-8.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/Making%20it%20at%20the%20Margins%20_WIIS_%20revised.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

Willman-Navarro, Alys (2004b): Sticks as Carrots: Open Market Operations and Internal Debt in Nicaragua. The New School University, Graduate in International Affairs. New York.
http://www.cisas.org.ni/prsp/PDF/OMOs.pdf [Zugriff: 03.11.2009]

World Bank (2009): Nicaragua Country Brief.
http://go.worldbank.org/AYRB9G1UR0 [Zugriff: 06.11.2009]

Wünderich, Volker (2009): Länderportal Nicaragua. Internationale Weiterbildung und Entwicklung (InWent).
http://liportal.inwent.org/nicaragua.html [Zugriff: 04.11.2009]

6.4 Links zu beteiligten Akteuren

a. PRSP

Centro de Información y Servicios de Asesoría en Salud (CISAS): PRSP website
http://www.cisas.org.ni/prsp/indexbfe.htm [Zugriff: 03.11.2009]

b. Zivilgesellschaft

Catholic Relief Services
http://www.catholicrelief.org [Zugriff: 03.11.2009]

Centro de Información y Servicios de Asesoría en Salud (CISAS)
http://www.cisas.org.ni/ [Zugriff: 03.11.2009]

Centro de Investigación de la Comunicación (CINCO) http://www.cinco.org.ni [Zugriff: 06.11.2009]

Coordinadora Civil
http://www.ccer.org.ni [Zugriff: 06.11.2009]

Directory of Development Organizations (national / international)
http://www.devdir.org/files/Nicaragua.PDF [Zugriff: 03.11.2009]

El Observador Económico
http://www.elobservadoreconomico.com/ [Zugriff: 03.11.2009]

FUNDAMOS
http://www.grupofundemos.org [Zugriff: 13.11.2009]

Red Nicaragüense por la Democracia y el Desarrollo Local (RNDDL)
http://www.redlocalnicaragua.org [Zugriff: 06.11.2009]

c. (internationale) Geber / Beteiligte

Aid Harmonization & Alignment Iniatiative - Nicaragua country profile
http://www.aidharmonization.org/ah-cla/ah-browser/index-abridged?rgn_cnt=ni&master=master [Zugriff: 03.11.2009]

Banco Interamericano de Desarrollo
http://www.iadb.org/countries/home.cfm?language=spanish&id_country=ni [Zugriff: 03.11.2009]

Deutsche Erlassjahrkampagne
http://www.erlassjahr.de [Zugriff: 03.11.2009]

International Monetary Fund (IMF) - Nicaragua country profile
http://www.imf.org/external/country/NIC/index.htm [Zugriff: 03.11.2009]

Internationaler Währungsfonds
http://www.imf.org/external/np/prsp/prsp.asp [Zugriff: 03.11.2009]

United Nations Development Programme (UNDP) - Nicaragua country office
http://www.undp.org.ni/ [Zugriff: 03.11.2009]

Weltbank
http://www.worldbank.org/poverty/strategies/index.htm [Zugriff: 03.11.2009]
http://www.worldbank.org/hipc/country-cases/country-cases.html [Zugriff: 03.11.2009]

6.5 Allgemeine Links zum Land

Auswärtiges Amt
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Nicaragua.html
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Nicaragua/Wirtschaft.html [Zugriff: 03.11.2009]

European Network on Debt and Development (Eurodad)
http://www.eurodad.org/ [Zugriff: 03.11.2009]

International Monetary Fund (IMF)
http://www.imf.org/ [Zugriff: 03.11.2009]

Landesüberblick InWEnt
http://www.inwent.org/v-ez/lis/nic/seite1.htm [Zugriff: 03.11.2009]

Nicaragua Verein Hamburg
(bringt u. a. regelmäßig eine Zeitschrift über Entwicklungen in Nicaragua heraus)
http://www.nicaragua-verein.de [Zugriff: 03.11.2009]

Paris Club
http://www.clubdeparis.org/en

Weltbank
http://www.worldbank.org/ [Zugriff: 03.11.2009]


Autorin: Judy Müller-Goldenstedt
(Überarbeitung mit Vorarbeiten von Nina Schröder, Silke Beiderwieden, Bettina Führmann)

Verantwortlich: Nina Schröder
E-Mail: nina.schroeder@fh-duesseldorf.de

Stand November 2009
PRSP-Watch VENRO und Fachhochschule Düsseldorf

(Forschungsstelle Dritte Welt; Leitung Prof. Dr. Walter Eberlei)


Zum Seitenanfang