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Indonesien
(Kurzdarstellung)
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| 1. Zusammenfassung |
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Der bisherige Prozessverlauf spiegelt ein geringes Interesse der
indonesischen Regierung am PRS-Prozess: Das Strategiepapier zur Armutsbekämpfung
(Poverty Reduction Strategy Paper - PRSP), das bereits im Mai 2004 erwartet wurde, ist
bis heute nicht als eigenständiges Dokument veröffentlicht worden; die Regierung integrierte
jedoch eine ältere Version des PRSP in den Mittelfristigen Entwicklungsplan des Landes
(Medium Term Development Plan - MTDP) 2004-09. Das vorläufige Strategiepapier
(Interim Poverty Reduction Strategy Paper - I-PRSP) wurde 2003 vom Internationalen
Währungsfonds (IWF) und der Weltbank akzeptiert; eine gemeinsame Stellungnahme zum Dokument
erfolgte allerdings nicht.
Mit Blick auf den PRS-Prozess und dessen Ergebnis ist nach Auffassung von internationalen
Gebern ein hoher Grad an "governmental ownership" (GTZ 2005, S. 3) festzustellen.
Das Internationale NRO-Forum (International NGO Forum on Indonesian Development - INFID),
das zu Fragen der indonesischen Entwicklung arbeitet, unterstreicht, dass es bei der Erarbeitung
des PRSP die Tendenz gegeben hat, öffentliche Partizipation zu minimieren, indem die
Einbeziehung der Zivilgesellschaft auf ihre Mitwirkung in Arbeitsgruppen beschränkt
wurde. Dass der Kontakt zur allgemeinen Öffentlichkeit begrenzt war, bestätigen auch
Angaben des UNDP (o. J., S. 9).
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| 2. Der Prozess: |
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Der koordinierende Minister für Soziale Wohlfahrt beschreibt den Entstehungsprozess des I-PRSP in der Präambel des Dokuments als hochgradig partizipativ und die Interessen aller Interessenvertreter bündelnd. Zu den Interessenvertretern gehören ihm zufolge Repräsentanten aus einem nicht näher beschriebenen Department, von Ministerien, Regierungsgremien, Nichtregierungsorganisationen (NRO), der Wirtschaft, Finanzinstituten und Universitäten (Gov. 2003, S. v).
Das I-PRSP fixiert die Grundsätze und Vorgehensweisen, die der Erarbeitung des PRSP zugrunde liegen sollen. Einer von vier Grundsätzen ist Partizipation: Zum einen sieht sich die indonesische Regierung mangels Management- und Ressourcenkapazitäten nicht in der alleinigen Verantwortung für die Bekämpfung der Armut; zum anderen hat sie ihrem Selbstverständnis nach nicht das "Recht", Armutsbekämpfung zu monopolisieren und erachtet Partizipation als einen erfolgversprechenden Ansatz, um Armut zu reduzieren (Gov. 2003, S. 35).
Als erster Schritt zur Erstellung des PRSP wurde eine partizipative Armutsbewertung (Patricipatory Poverty Assessment - PPA) gewählt. Mit Hilfe des PPA sollen das Problem der Armut und alle bisherigen Bekämpfungsstrategien bewertet werden; außerdem sollen alternative politische Strategien identifiziert werden (Gov. 2003, S. 36).
Die letztendliche Erstellung des PRSP, die bis Mai 2004 abgeschlossen sein sollte, wurde dem nationalen Armutsreduktionskomitee (Komitee Penanggulangan Kemiskinan - KPK) unter Leitung des Koordinierenden Ministeriums für Soziale Wohlfahrt übertragen (GTZ 2005, S. 1; INFID 2004, S. 3). Dieses Komitee, das Armut als das Ergebnis von Chancenmangel, geringem Empowerment, geringer Handlungsfähigkeit und sozialer Sicherheit identifizierte (Tauvik 2003, S. 4), etablierte vier Arbeitsgruppen zu seiner Unterstützung, denen dieser Armutsdefinition entsprechende Aufgabengebiete zugewiesen wurden:
- Schaffung von Chancen (im Sinne von pro-poor also armutsorientiertem Wachstum),
- Empowerment von Gemeinden,
- Ausbau von Handlungsfähigkeit - insbesondere im Kontext der Bildungs- und Gesundheitsdienste,
- Erweiterung von sozialer Sicherheit.
Jede dieser Arbeitsgruppen, die regionale Konsultationen durchführen und themenspezifische Berichte erstellen sollte, setzt sich - zumindest auf dem Papier - aus Vertretern wichtiger Regierungs- und Privatsektorinstitutionen, von NRO und aus dem Bereich der Wissenschaft zusammen (GTZ 2005, S. 2; Gov. 2006, S. 4).
Als Beiträge für das PRSP wurden von März 2003 bis Dezember 2004 in 15 Distrikten der neun Provinzen auf der Basis der partizipativen Armutserhebungen lokale Armutsreduktionsstrategien und entsprechende Aktionspläne erarbeitet. Diese lokalen Armutsreduktionsstrategien/-pläne (bekannt unter dem Akronym PRSAP) wurden von Arbeitsgruppen erstellt, die sich aus Mitgliedern der Lokalregierungen und lokalen Parlamente, von NRO und Gemeinderepräsentanten zusammensetzten (World Bank 2008, S. 1; World Bank 2005, S. 4, 5 f.). Ihre Implementierung soll über lokale Planungs- und Budgetmechanismen erfolgen (World Bank 2005, S. 7). Die lokalen PRSP spiegelten unter anderem sehr deutlich wider, dass die Ausgaben für Schulbücher, -uniformen und für den Transport zur Schule sehr hoch sind. Deutlich wurde auch, dass die Kosten für Medikamente immens sind und die Ausstattung von Armen mit Berechtigungsnachweisen für kostenlose Gesundheitsdienstleistungen unzureichend ist (World Bank 2005, S. 15 f.).
Der Entwurf des (nationalen) PRSP, der im Mai 2004 den am Prozess beteiligten Akteuren übermittelt wurde, erntete erhebliche Kritik sowohl von Seiten der NRO, der Wissenschaft als auch der Gebergemeinschaft (UNDP o. J., S. 11), nicht zuletzt deshalb, weil er notwendige Schlussfolgerungen und Handlungskonsequenzen aus den PPA-Ergebnisse vermissen ließ (Suharyo 2006, S. 6):
- Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) (2005, S. 5) beanstandete beispielsweise, dass Armutsfragen nicht als multidimensionales Phänomen betrachtet und die makroökonomischen Politiken nicht armutsorientiert ausgerichtet wurden.
- Vertreter der Gebergemeinschaft und der Zivilgesellschaft forderten eine Überprüfung der Sozialschutzpolitiken, die stark auf Subventionen für bestimmte Basisgüter (wie Öl, Kerosin, Elektrizität, Reis und Dünger) beruhten. Die Subventionen wurden dahingehend kritisiert, dass sie nicht vorrangig den Armen, sondern dem Mittelstand dienten. An anderer Stelle investiert - so die Sicht der Kritiker - könnten die Subventionen eine deutlicher armutsorientierte Wirkung erzielen (GTZ 2005, S. 3).
- Das Internationale NRO-Forum, das zu Fragen der indonesischen Entwicklung arbeitet (INFID), bemängelte, dass sich das Strategiepapier nicht mit der Frage der Finanzierung des Armutsreduktionsprogramms auseinandersetze. Das Netzwerk betonte, dass es in Anbetracht der äußerst geringen Finanzmittel, die der nationale Haushalt für Sozialausgaben bereitstelle, schlichtweg unmöglich sei, der Bevölkerung gute Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen bereitzustellen. INFID unterstrich seine Überzeugung, dass die indonesische Regierung keinen wirklich armutsorientierten nationalen Haushalt konzipieren könne, solange die gegenwärtige - vom IWF verordnete - Makroökonomie mit streng budgetierter Finanzpolitik verfolgt werde (INFID 2004, S. 1).
Die Kritik am PRS-Entwurf bezog sich jedoch nicht ausschließlich auf dessen Inhalt, sondern ebenfalls auf die Art und Weise seiner Erstellung. Der Partizipationsprozess, der auf nationaler Ebene anfangs recht intensiv verlaufen war, hatte sich Mitte 2003 zu einem abgeschlossenen, von einem Kernteam von Regierungsakteuren beherrschten Prozess entwickelt (GTZ 2005, S. 4), der im drastischen Widerspruch mit dem im I-PRSP festgeschriebenen Partizipationspostulat stand (s. o.).
- INFID konstatierte daher, die Fertigstellung des Strategiepapiers scheine ausschließlich vom Drang angetrieben worden zu sein, den selbst gesetzten Termin (von Ende Mai 2004, festgeschrieben im Decree No. 5 von 2003) einzuhalten. Dies weise auf das fehlende Interesse der Regierung hin, einen breit angelegten Partizipationsprozess zu gewährleisten und so eine bedeutsame Armutsbekämpfungsstrategie zu produzieren (INFID 2004, S. 1). Die Erarbeitung des Dokuments sei offenbar eher dem Versprechen der Regierung gegenüber den internationalen Gebern geschuldet, solch ein Dokument als Teil der Konditionalitäten für die Bereitstellung von Krediten zu produzieren, als dem Wunsch, die Bedarfe der indonesischen armen Bevölkerung zu befriedigen.
Des Weiteren monierte INFID, dass der Koordinierende Minister für Soziale Wohlfahrt gegenüber der Öffentlichkeit betont habe, dass der PRS-Prozess alle Gesellschaftsschichten einbezogen und arme Menschen nicht als Objekt behandelt habe, obwohl faktisch das genaue Gegenteil geschehen sei. Bei der Erarbeitung des PRSP habe es die Tendenz gegeben, öffentliche Partizipation zu minimieren, indem die Einbeziehung der Zivilgesellschaft auf ihre Mitwirkung in Arbeitsgruppen beschränkt wurde. Darüber hinaus habe die Regierung die Beteiligung der regionalen Regierungen im gesamten PRS-Prozess begrenzt. Öffentliche Konsultationen, die in mehreren Regionen abgehalten wurden, seien so gestaltet worden, dass sie von der Zentralregierung dominiert wurden. Die Regierung habe auch bei der Umsetzung des Transparenzprinzips versagt: Statt eines offenen Politiküberarbeitungsprozesses sei zivilgesellschaftlichen Akteuren und armen Gemeinden der Zugang zu Informationen und den Ergebnissen des Überarbeitungsprozesses verwehrt geblieben. Diese Verstöße demonstrierten die Schwäche der Regierung im Hinblick auf Rechenschaftslegung und das komplette Fehlen von gesellschaftlicher ownership in den unternommenen Prozessen (INFID 2004, S. 7).
Aufgrund der starken Kritik und der geringen verbleibenden Zeit bis zur anvisierten Veröffentlichung des PRSP entschied die Regierung, die zeitliche Vorgabe zu adaptieren - der Termin wurde von Mai 2004 auf September 2004 verschoben.
Zeitgleich wurde eine neue Dienststelle (BAPPENAS - zusammengesetzt aus unterschiedlichen Interessenvertretern, einschließlich NRO- und Wissenschaftsrepräsentanten) eingerichtet und mit dem Entwurf des PRSP beauftragt (UNDP o. J., S. 8; Gov. 2006, S. 4; Suharyo 2006, S. 3). Diese institutionelle Veränderung führte letztlich auch zu einem konzeptionellen Wandel des PRSP - von einer primär ökonomischen Orientierung hin zu einem rechtsbasierten Ansatz. Zusätzlich zu den vier thematische Säulen (Schaffung von Chancen, Empowerment von Gemeinden, Ausbau von Handlungsfähigkeit, Erweiterung sozialer Sicherheit), die auf die Erhöhung des Einkommens armer Menschen und die Reduzierung der Ausgabenlast für Grundbedürfnisse abzielen, wurden Bemühungen unternommen, Initiativen im Bereich von Gender Mainstreaming, guter Regierungsführung, Dezentralisierung und Umwelt zu integrieren (UNDP o. J., S. 7; Marut 2007, S. 5).
Mit dem neuen Entwurf des PRSP wird, nach Einschätzung von UNDP (ebd.), ein neues Paradigma von Armutsreduktionsbemühungen angeboten, das Elemente beinhaltet, die mit sozial-inklusiv, wachstumsorientiert und am Prinzip der Verteilungsgerechtigkeit ausgerichtet, bürgerzentriert, sensibel im Hinblick auf Genderaspekte sowie top-down und bottom-up orientierten Entscheidungsfindungsprozessen umschrieben werden können.
Auch wenn die Verständigung auf armutsorientiertes Wachstum, dezentralisierte regionale Entwicklung und die Verbesserung der Basisinfrastruktur letztlich mit den Erwartungen der Zivilgesellschaft konform gehen (GTZ 2005, S. 3), muss dennoch vermerkt werden, dass der Richtungswechsel, dem die Strategie in der späten Phase ihrer Formulierung unterzogen wurde, nicht in dem Maße von einem Konsultationsprozess abgesichert worden ist, den eine Strategie dieser Reichweite benötigt hätte (UNDP o. J., S. 14). Die Erstellung und Analyse ist faktisch in nur wenigen Wochen und auch nur von einer kleinen Gruppe von Menschen unternommen worden.
Für die Implementierung der PRS hat die Regierung ein Nationales Programm zum Empowerment der Bürger (bekannt unter dem Akronym PNPM) konzipiert. Das Programm legt die Details des Operationsplans zur Armutsreduktion durch die Förderung von Handlungsfähigkeit lokaler Gemeinden und die Bereitstellung von Entwicklungsfonds dar (Marut 2007, S. 5). Positiv zu unterstreichen ist, dass die Regierungsbeamten und Parlamente auf Distrikt- und Provinzebene damit beginnen, NRO in die Diskussionen über jährliche Haushaltspläne und in das Monitoring von Regierungsprojekten zu involvieren. Diese Zusammenarbeit sowohl zwischen Regierungsbeamten und NRO als auch zwischen dem Parlament und NRO sollten institutionalisiert werden (ebd., S. 8).
| 3. Die Zivilgesellschaft |
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Zu den im PRS-Prozess aktiven (zivil-)gesellschaftlichen Organisationen zählen:
- das International NGO Forum on Indonesian Development (INFID), das zu Fragen der indonesischen Entwicklung arbeitet. Dieses Netzwerk wurde bereits 1985 eingerichtet (damals noch unter dem Namen Inter-NGO Conference on IGGI Matters - INGI; umbenannt in INFID 1992). Im INFID, das sich selbst als offenes, pluralistisches Netzwerk bezeichnet, sind rund 60 in Indonesien verortete und etwa 40 in anderen Ländern angesiedelte NRO zusammengeschlossen. Seit seiner Gründung hat INFID Geberländern Beiträge und Empfehlungen zu Entwicklungsfragen bereitgestellt, die es auf der Grundlage seiner Monitoringaktivitäten zur Verwendung bilateraler und multilateraler Kredite erarbeitet hat (worldpress 2007/12/30). Grundsätzlich versteht sich INFID als ein Instrument zur Kommunikation der NRO in und außerhalb von Indonesien, zur Förderung von Politiken für die Abschaffung struktureller Armut und zur Verbesserung der Bedingungen der armen und benachteiligten Bevölkerung (Snafu o. J., o. S.).
- das NRO-Netzwerk Gerakan Anti Pemiskinan Rakyat Indonesia (GAPRI), das mit Fragen zur Armutsthematik befasst ist und in diesem Rahmen auch explizit anwaltschaftliche Arbeit in Bezug auf den PRS-Prozess / -Inhalt unternimmt (INFID 2004, S. 5). In den PRSP-Erstellungsprozess war GAPRI auch direkt - über die Mitwirkung im Rahmen der Arbeitsgruppe - einbezogen (ebd., S. 4 f.).
- die International Labour Organization (ILO).
| 4. Service |
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4.1 Statistik
a. Entwicklungs
Allgemeine Indikatoren
Das BIP pro Kopf lag in Indonesien 2003 bei 950 US-Dollar.
a. Stand der MDG-Umsetzung (anhand ausgewählter Indikatoren)
| MDG 1: Extreme Armut und Hunger beseitigen |
| Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag (%) |
Keine Daten verfügbar |
| Anteil der Kinder unter 5 Jahren mit Untergewicht (%) |
1995 | 2001 | 2003 |
| 34,0 | 26,1 | 28,2 |
| MDG 2: Verwirklichung der allgemeinen Grundschulbildung |
| Grundschulabschlussrate (%) |
1991 | 2001 | 2006 |
| 90,7 | 95,3 | 98,8 |
| MDG 3: Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen |
| Einschulungsverhältnis Mädchen/Jungen in der Grundschule (%) |
1991 | 2000 | 2006 |
| 0,98 | 0,97 | 0,96 |
| Sitze im Parlament, die von Frauen eingenommen werden (%) |
1990 | 2001 | 2008 |
| 12,4 | 8,0 | 11,6 |
| MDG 4: Senkung der Kindersterblichkeit |
Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren (pro 1000 Lebendgeburten)
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1990 | 2000 | 2006 |
| 91 | 48 | 34 |
| MDG 5: Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter |
| Müttersterblichkeitsrate (auf 100.000 Lebendgeburten)3 |
1990 | 1995 | 2005 |
| - | - | 420 |
| MDG 6: Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten |
| Anteil der 15- bis 49jährigen, die mit HIV leben (%) |
1990 | 2001 | 2007 |
| - | 0,10 | 0,20 |
| MDG 7: Umweltschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen |
| Anteil der waldbedeckten Flächen an der Landesfläche (%)
|
1990 | 2000 | 2005 |
| 64,3 | 54 | 48,8 |
Anteil der Bevölkerung mit nachhaltigem Zugang zu einer verbesserter Wasserquelle / Sanitärversorgung (%)
|
1990 | 2000 | 2006 |
| 72/51 | 77/52 | 80/52 |
| MDG 8: Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft |
| Schuldendienst als Prozentwert der Güter- und Dienstleistungsausfuhren |
Keine Daten verfügbar |
| Telefon- / Internetnutzung je 100 Personen |
1990 | 2000 | 2006 |
| 0,59 | 3,23/ 0,92 | 6,57 4,69 |
Quelle: UN - Millennium Indicators Database
http://mdgs.un.org/unsd/mdg/Data.aspx [Zugriff am 01.09.2008]
c. Verschuldung
Indonesien gehört zu den höchst verschuldeten Staaten der Welt, zählt aber nicht zu den Ländern, die unter der "heavily indebted poor countries"-Initiative von einer Entschuldung profitieren konnten, da es die Kriterien zur Aufnahme in die erweiterte HIPC-Initiative nicht erfüllt. Es schreibt dennoch ein PRSP, um die Möglichkeit zu haben, konzessionäre Kredite von IWF und Weltbank in Anspruch zu nehmen.
d. Weitere statistische Quellen
Weltbank Statistiken
http://devdata.worldbank.org/external/CPProfile.asp?SelectedCountry=IDN&CCODE=IDN&CNAME=Indonesia&PTYPE=CP
http://www.worldbank.org/cgi-bin/sendoff.cgi?page=%2Fdata%2Fcountrydata%2Faag%2Fidn_aag.pdf
Human Development Reports
http://hdr.undp.org/reports/global/2004/
4.2 Wichtige Dokumente
a. PRSP-Dokumente
Republic of Indonesia / Committee for Poverty Alleviation (2003) [zit. als Gov. 2003]: Interim Poverty Reduction Strategy Paper. A Framework of Strategic Formulation for Long Terms Poverty Alleviation, Jakarta.
http://poverty.worldbank.org/files/14019_Indonesia_I-PRSP.pdf
Eine Stellungnahme von IWF und Weltbank zum I-PRSP liegt bislang nicht vor.
b. Weitere Dokumente
Republic of Indonesia / Ministry of National Development Planning / National Development Planning Agency (2006) [zit. als Gov. 2006]: A Brief Review of Facts, Efforts and Ways Forward.
http://siteresources.worldbank.org/INTEASTASIAPACIFIC/Resources/226262-1143156545724/Indonesia_Brief.pdf [Zugriff 23.11.2008]
UN (2006): United Nations Development Assisstance Framework Indonesia 2006-2010.
http://www.un.or.id/upload/lib/UNDAF%20_Final%202006-2010.pdf [Zugriff 13.11.2008]
World Bank (2003): CAS Public Information Notice Indonesia. Country Assistance Strategy.
http://www-wds.worldbank.org/external/default/WDSContentServer/WDSP/IB/2003/12/03/000160016_20031203120917/Rendered /PDF/PIN990ID.pdf [Zugriff 25.08.2008]
4.3 Berichte und Analysen
BMZ (2007): Indonesien - Zusammenarbeit.
http:://www.bmz.de/de/laender/partnerlaender/Indonesien/zusammenarbeit.html [Zugriff 20.11.2008]
GTZ (2005): Country Fact Sheet Poverty Reduction Strategies, October 2005.
http://www.gtz.de/de/dokumente/en-prs-indonesia-2005.pdf [Zugriff 25.08.2008]
INFID (2004): INFID's Comment on the Mid Term CGI Statement, June 2, 2004 About PRSP.
http://www.infid.be/statement_2004_cgi_prsp.htm [Zugriff 23.11.2008]
INFID (2004): Overview of the Process and Substance of Indonesia's PRSP. INFID Annual Lobby 2004.
http://www.infid.be/prsp.pdf [Zugriff 12.11.2008]
Marut, Don K. (2007): Government, Local NGO and the Institutions of Democratic Ownership in Indonesia.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/KongoDemokratischeRepublik/Geschichte.html [Zugriff 27.06.2008]
BMZ (2008): Kooperationsländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
http://www.oecd.org/dataoecd/2/34/39365252.pdf [Zugriff 26.11.2008]
PRSP Monitoring and Synthesis Project: Indonesia: draft I-PRSP, In: PRSP connections, Issue 6 September 2002, S. 4.
http://www.prspsynthesis.org/connections6.pdf
Suharyo, Widjajanti I. / SMERU Research Institute, Indonesia (2006): Identification of Pro-Poor Policies in National Plans/PRSPs - The Role of Diagnostics and Participation.
http://siteresources.worldbank.org/INTEASTASIAPACIFIC/Resources/226262- 1143156545724/2a_Indonesia.ppt [Zugriff 22.11.2008]
Tauvik, Muhamad - ILO (2003): ILO Contribution to the PRSPs Process in Indonesia. Jakata.
http://training.itcilo.it/decentwork/StaffConf2003-sep/resources/session%20IX%20Tauvik.pdf [Zugriff 17.11.2008]
UNDP (o. J.): Indonesia: Integrated Assessment of the Poverty Reduction Strategy Paper with a case study on sustainable fishery initiatives [p. 19-27].
http://www.unep.ch/etb/publications/FINALIndonesianReport.pdf [Zugriff 21.11.2008]
UNEP (2005): Capacity Building for Integrated Assessment and Planning for Sustainable Development in Indonesia: Formulation of Strategic Guidelines for Poverty Reduction with Sustainable Development Principles (SGPR). UNEP Initiative on Capacity Building for Integrated Assessment and Planning for Sustainable Development - Mid Term Review Mee-ting, Geneva, 16-17 February 2005.
http://www.unep.ch/etb/events/Events2005/midTermReview/IAPIndonesiaGeneva.ppt [Zugriff 28.11.2008]
World Bank (2008): Indonesia: Decentralized PRSP Experience.
http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTPOVERTY/EXTPRS/0,,contentMDK:20560708~isCURL:Y~menuPK:384207 ~pagePK:148956~piPK:216618~theSitePK:384201,00.html [Zugriff 13.12.2008]
World Bank (2005): Decentralized Poverty Reduction Strategy (PRS): Experience from Indonesia.
http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/TOPICS/EXTPOVERTY/EXTPRS/0,,contentMDK:20560708~isCURL:Y~menuPK:384207 ~pagePK:148956~piPK:216618~theSitePK:384201,00.html [Zugriff 13.12.2008]
4.4 Links zu beteiligten Akteuren
a. PRSP -
b. Zivilgesellschaft
INFID (International NGO Forum on Indonesian Development)
http://home.snafu.de/watchin/Handbuch/NGOs_Anhang_INFID_D.html [Zugriff 16.12.2008]
INFID, NusaNet, and ist advocacy network
http://audentis.wordpress.com/2007/12/30/infid-nusanet-and-its-advocacy-network/ [Zugriff 18.12.2008]
KSP (Education and Information Center for Child Rights)
http://ngo.or.id/kksp/
PKPA (Pusat Kajian Dan Perlindungan Anak; Adresse für Informationen zu Kinderprostitution und Jermals)
http://www.oikoumene.de/partner/id_ngo/pkpa/index.html
Pondokan (Yayasan Pondok Rakyat Kreatif / Creative People House Foundation; arbeitet für Rechte von Frauen und Kindern in der Arbeitswelt)
http://www.oikoumene.de/partner/id_ngo/pondokan/index.html
Watch Indonesia (Arbeitsgruppe für Demokratie, Menschenrechte und Umweltschutz in Indonesien und Osttimor e.V.)
http://home.snafu.de/watchin/
Seite mit weiteren Links zu NRO
http://www.ngo.or.id/pkbi-jambi/pkbi_link.htm
c. Verschuldung -
d. Allgemeine Links, die auch Informationen zum Land bieten
Auswärtiges Amt
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=2&land_id=61
Jahrbuch Spiegel Online - Länderlexikon
http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,IDN,00.html
Fischer Weltalmanach
http://www.weltalmanach.de/staat/staat_detail.php?staat=indonesien
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