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Zusammenfassung Die Akteure:
Wer ist beteiligt?
Die Prozesse:
Wann und wie wird beteiligt?
Die Rahmenbedingungen: Was fördert / behindert wirkungsvolle Beteiligung? Gesamtbewertung Service

Armenien

 
Armenien ARMENIEN
 
1. Zusammenfassung Zum Seitenanfang

Armeniens Regierung hat im Jahr 2002 ein Poverty Reduction Strategy Paper (PRSP) vorgelegt, die National Strategy for Socio-Economic Development. Seither wurden drei Fortschrittsberichte erstellt - der erste wurde im Mai 2003, der zweite im April 2004 und der dritte im Juni 2005 herausgegeben.

Inzwischen wurden die Möglichkeiten der Beteiligung, verglichen mit jenen im Kontext der Strategieentwicklung, erheblich ausgebaut. Als Beispiel hierfür kann u. a. die Integration von zivilgesellschaftlichen Repräsentanten in das Steuerungskomitee dienen.

Allerdings beklagen NRO-Akteure (2005), dass Beteiligungsmöglichkeiten lediglich formal und ohne ausreichende Einflussmöglichkeiten bestünden. Das Institute for Democracy and Human Rights (IDHR) formuliert scharf, Partizipation ende in Armeniens PRS-Prozess, sobald den Gebererwartungen Genüge getan sei.

 

2. Die Akteure: Wer ist beteiligt? Zum Seitenanfang

2.1 Staatliche Institutionen: Regierung und Parlament

Innerhalb der armenischen Regierung obliegt dem Finanz- und Wirtschaftsministerium (Ministry of Finance and Economy) die Federführung des PRS-Prozesses.

Im Mai 2000 ernannte die Regierung, zwecks Organisation und Koordinierung der PRSP-Erstellung, ein Steuerungskomitee (Steering Committee), welches durch das Finanz- und Wirtschaftsministerium geleitet wird (World Bank 2005 a, S. 14).

Im April 2001 richtete die Regierung eine Arbeitsgruppe (Working Group) ein, die unter die Aufsicht des Steuerungskomitees gestellt wurde. Dieser Arbeitsgruppe, der sowohl nicht-staatliche Vertreter der Zivilgesellschaft und des Privatsektors als auch Parlamentarier angehören, wurde die Verantwortung für das alltägliche Management des Prozesses übertragen. Somit ist sie für die Abwicklung laufender PRS-Aktivitäten zuständig und soll Entscheidungen hinsichtlich der PRS-Implementierung und deren Durchführung fällen (Republic of Armenia 2005, S. 42).

Sektorarbeitsgruppen, die der unmittelbaren Koordination des Finanz- und Wirtschaftsministerium untergeordnet sind, wurden innerhalb verschiedener Agenturen und institutionsübergreifend etabliert. Innerhalb dieser Sektorarbeitsgruppen, in denen auch zivilgesellschaftliche Repräsentanten eingebunden sind, wurden Pläne zur PRS-Implementierung entwickelt (die Schwerpunkte im Bereich Partizipation in Monitoring und Evaluierung aufweisen).

Im Herbst 2004 ersetzte die Regierung das Steuerungskomitee durch ein partizipatives Steuerungskomitee (Participatory Steering Committee), um den partizipativen Prozess im Kontext der Implementierung sicherzustellen (World Bank 2005 a, S. 14). Auch dieses Komitee schließt Parlamentarier, zivilgesellschaftliche Akteure und Gebervertreter in den Prozess mit ein - der Vorsitz dieses Komitees obliegt dem Premierminister.

Ferner richtete die armenische Regierung ein PRSP-Sekretariat ein, über welches sie die Implementierung der PRS leitet und koordiniert. Viele Sektorministerien, darunter das Ministerium für Arbeit und Soziales (Ministry of Labour and Social Issues), sind dabei involviert.

Wie bereits deutlich wurde, sind Vertreter des Parlaments in Armeniens PRS-Prozess integriert: Nach Einschätzung der Weltbank, war die parlamentarische Einbindung in die Formulierung der Strategie signifikant: Komitees des Nationalrates seien zunächst in der Steuerungsgruppe, später in dem partizipativen Steuerungskomitee und in der Expertengruppe repräsentiert. Abgeordnete seien seitens der Regierung darüber hinaus zu Seminaren eingeladen worden und hätten an diesen auch aktiv partizipiert (World Bank 2005 a, S. 15). Zweifelsfrei ist die parlamentarische Beteilung am PRS-Prozess positiv hervor zu heben, allerdings sollte nicht übersehen werden, dass es sich dabei lediglich um einzelne Parlamentarier handelt, nicht um eine Einbindung des Parlaments als Institution.

2.2 Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaftliche Akteure sind im armenischen PRS-Prozess (wie bereits unter Punkt 2.1 angeführt) durch ihre Mitarbeit im Rahmen des Steuerungskomitees und der Arbeitsgruppe beteiligt.

Darüber hinaus können sie sich über ein öffentliches Forum (Open Forum) einbringen, welches die Regierung einrichtete, um eine möglichst umfassende Bandbreite von Interessensvertreterstimmen berücksichtigen zu können (IMF / IDA 2005, S. 6; World Bank, 2005 a, S. 16).

In Anbetracht Armeniens junger Zivilgesellschaft kann von einer verhältnismäßig guten gesellschaftlichen Einbindung gesprochen werden. Eine ganze Reihe von NRO, zum Beispiel das Institute for Democracy and Human Rights (IDHR), kirchliche Organisationen, Frauengruppen, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände, Zusammenschlüsse von Farmern und Elternverbände, waren im PRS-Prozess mehr oder weniger umfassend aktiv.

Ein Schwachpunkt ist jedoch zweifelsohne, dass viele NRO stark von finanzieller Unterstützung abhängig sind - nicht selten wird kritisiert, die meisten seien bloß Gehilfen internationaler NRO mit einem Büro in Yerevan.

2.3 Weitere armenische Akteure

Auch der Privatsektor ist in Armeniens PRS-Prozess eingebunden: Über das Partnership Agreement (siehe dazu Punkt 4.2) wurde er integraler Bestandteil der PRS-Implementierung und des Monitoring des Prozesses. 17 nicht-staatliche Akteure haben sich im Kontext der Entwicklung des PRSP "as an effort to take the full advantage of the given opportunity to impact the long-term national strategy over poverty issues" (www.cso-network.am) zu dem armenischen Civil Society Partnership Network (CSPN) zusammengeschlossen.

2.4 Externe Akteure / Geber

Der Unterstützung der Geber kommt auch in Armenien eine entscheidende Rolle zu. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), das United Nations Development Programme (UNDP) und die Weltbank sind die Geber, die den Prozess am deutlichsten unterstützen. Demgemäß sind sie auch im PRSP-Sekretariat (siehe dazu 2.1) repräsentiert. Neben den bereits genannten sind die Europäische Union (EU), das Department for International Development (DFID) sowie die United States Agency for International Development (USAID) in den PRS-Prozess eingebunden.

Armeniens Hauptgebergruppe findet sich im monatlichen Turnus zu Koordinationstreffen zusammen, um den Stand des Prozesses zu diskutieren. Beobachter beklagen allerdings den Fokus der Geber auf die Implementierung eigener Strategien. Für die Geberkoordinierung spielt die Art und Weise, wie der PRS-Prozess institutionalisiert wurde, eine maßgebliche Rolle. Koordinationsmechanismen wie partizipative Steuerungskomitees oder Arbeitsgruppen verbessern die Koordination zwischen Gebern und anderen Interessensvertretern erheblich. Durch die Nutzung dieser Mechanismen bietet sich für alle Gebervertreter die Chance, Fort- und Rückschritte des Prozesses sowohl untereinander als auch mit ihren Partnern aus der Regierung und der Zivilgesellschaft zu diskutieren (Mallmann 2005, S. 7). An dieser Stelle gilt es, auf das Civil Society Partnership Network (CSPN) zu verweisen, dem zu Folge das PRSP einen beträchtlichen Einfluss internationaler Geberorganisationen widerspiegele.

 

3. Die Prozesse: Wann und wie wird beteiligt? Zum Seitenanfang

3.1 Partizipation in Analyse und Strategieentwicklung

Ihr Interim-Poverty Reduction Strategy Paper (I-PRSP) veröffentlichte die armenische Regierung bereits im Mai 2000. Das PRSP, welches während der Erstellungsphase den Titel Growth and Poverty Reduction Strategy (GPRS) trug, wurde im November 2001, als National Strategy for Socio-Economic Development, herausgegeben. Ein GPRS Supplement - sprich ein Nachtrag zur bereits veröffentlichten Strategie - folgte im Mai 2002.

Entsprechend des Joint Staff Assessment of the PRSP Preparation Status Report (2002) gehen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank davon aus, dass erhebliche Anstrengungen seitens der Regierung unternommen wurden, um einen konsultativen Prozess zu garantieren: Um alle Interessensvertreter einzubinden, schließe das Steuerungskomitee Repräsentanten der Regierung, ständiger Komitees des Parlaments, verschiedener Parteien, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der Gebergemeinschaft ein. Ferner habe die Regierung eine öffentliche Aufklärungskampagne über den Erstellungsprozess der Strategie in die Wege geleitet (IMF / IDA 2002, S. 1).

Das armenische Civil Society Partnership Network (CSPN) kritisiert allerdings die fehlende Einbindung der eigentlichen Zielgruppe - der Armen selbst: "(...) though the level of participation in the development of the PRSP is high at the level of Non-Governmental Organisations, poor people´s voices have not been adequately represented in the process to date and their awareness and involvment in the PRSP is low".

3.2 Partizipation in der Implementierung der Strategien

Der partizipative und transparente Prozess - so die Formulierung von IWF und Weltbank - sei ein "highlight" des armenischen PRS-Prozesses (IMF / IDA 2005, S. 6).

Einer GTZ-Studie zu Folge entstand bei NRO-Akteuren allerdings der Eindruck, dass "participation still only exists formally, without much influence, and can be characterized as `fictitious´" (GTZ 2005, S. 75). Das Institute for Democracy and Human Rights (IDHR) ging im März 2005 sogar so weit, dass es aus dem Zusammenschluss der so genannten "`coordination and partnership´ institutions" ausstieg (IDHR 2005, S. 1). Seitens der IDHR wurde bemängelt, Partizipation scheine immer dann zu enden, sobald den Gebererwartungen Rechnung getragen worden sei: " The PRSP, its´ processes and written reports are mainly addressed to the foreign institutions, such as the World Bank etc., and aimed at reporting and satisfying them, but not, own Armenian people" (IDHR 2005, S. 2).

Insgesamt zeigten sich Community Based Organisations (CBO) mit den Fortschritten, die seit der Unterzeichnung des Partnership Agreement im Oktober 2004 erreicht wurden, zufrieden - gleichwohl monierten sie, nicht umfassend genug in den Prozess eingebunden worden zu sein. Über dies kritisierten sie, dass sich Regierung und Geber ausschließlich auf den Aspekt des Wirtschaftswachstums konzentrierten - nicht zwingend auf Armutsreduktion. Dieser Umstand könne, so ihre Einschätzung, letztlich sogar einen Anstieg von Armut und Ungerechtigkeit bedingen (GTZ 2005, S. 74).

Gemäß armenischer Konstitution muss der Nationalrat nationale Entwicklungspläne nicht bewilligen. Allerdings verlangt die armenische Verfassung dessen Zustimmung zum nationalen Jahresbudget, welches wiederum auf die Zielsetzung der PRS abgestimmt sein soll (World Bank 2005 a, S. 15). Um dies gewährleisten zu können wurde dem Parlament die Strategie vorgestellt. Der Nationalrat diskutierte und befürwortete die Strategie Ende 2003 (World Bank 2005 b, S. 56).

3.3 Partizipation in Monitoring und Evaluierung

Wie in vielen PRS-Ländern, befindet sich auch Armenien noch im Prozess der Entwicklung und Implementierung eines PRS-Monitoringsystems. Dieses Monitoringsystem wurde, wie von einer Expertengruppe empfohlen, seitens der Regierung übernommen und den Regierungsinstitutionen auf einem Workshop im Februar 2005 vorgestellt (Republic of Armenia 2005, S. 46).

Mitarbeiter des IMF und der Weltbank "commend the government for their strong emphasis on monitoring and evaluation and for making data widely available, including through the web (www.prsp.am)" (IMF / IDA 2005, S. 7).

Eine umfassende Einbindung von Interessensvertretern in PRS-Monitoringinstitutionen soll umgesetzt werden, bisher gibt es jedoch keine Erfahrungen mit der Umsetzung dieses Anspruchs.

3.4 Partizipation in der Überarbeitung der Strategie (Review)

Der Review-Prozess in Armenien soll 2006 stattfinden. Bislang existieren diesbezüglich jedoch noch keine Informationen.

 

4. Die Rahmenbedingungen: Was fördert / behindert wirkungsvolle Beteiligung? Zum Seitenanfang

4.1 Strukturelle Verankerung gesellschaftlicher Partizipation

Seit Beginn 2004 arbeiten Regierung und nicht-staatliche Akteure an dem so genannten Verhandlungstisch (negotiation table) zusammen. Ziel ist die Entwicklung eines neuen institutionellen Rahmens für die Koordination sowohl der PRS-Implementierung als auch des PRS-Monitoring, der möglichst viele Interessensvertreter einbeziehen soll (Azizyan / Mallmann 2005, S. 2). Aus den Debatten ging im Oktober 2004 das Partnership Agreement hervor, in dem eine institutionalisierte Struktur für Partizipation festgeschrieben wurde. Diese setzt sich aus dem partizipativen Steuerungskomitee, der Arbeitsgruppe und einem öffentlichen Forum zusammen. Das partizipative Steuerungskomitee und die Arbeitsgruppe nehmen eine wichtige Rolle hinsichtlich der Koordination der Geber und anderer Interessensvertreter ein (Republic of Armenia 2005, S. 41 f.; GTZ 2005, S. 44). Etliche nicht-staatliche Repräsentanten der Zivilgesellschaft und des Privatsektors gehören dem Steuerungskomitee sowie der Arbeitsgruppe an (Republic of Armenia 2005, S. 42; http://www.prsp.am). Trotz dieser innovativen Zusammensetzung kritisieren einige nicht-staatliche Akteure die Strukturen als "mostly formal and superficial" (IDHR 2005). Die NRO konstatieren: "Actually these formal `participatory and partnership´ institutions duplicate other ones and threaten the independent and harmonic development of our new established state´s basic institutions" (IDHR 2005). NRO beziehen ihre Kritik teilweise auf frühere Erfahrungen mit Partizipation im Rahmen von Regierungsstrukturen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Das Economic Development Research Centre (EDRC) arbeitete zunächst eng mit dem Finanz- und Wirtschaftsministerium zusammen und schlug makroökonomische Zahlen vor, die in den ersten Entwurf des PRSP integriert wurden - ein wirklich beachtliches Zeichen von Partizipation. Als jedoch der zweite Entwurf herausgebracht wurde, waren die Vorschläge, auf die sich die Regierung mit dem EDRC verständigt hatte nicht länger integriert. Anstelle dessen fanden sich im Bericht Zahlen wieder, auf die sich die Regierung mit dem IWF im Rahmen des PRGF-Abkommens geeinigt hatte (Oxfam International 2004, S. 9).

4.2 Rechtliche Basis partizipativer Prozesse

Eine Besonderheit des armenischen partizipativen PRS-Prozesses ist dessen legale Bindung - festgeschrieben im Partnership Agreement, welches von Repräsentanten der Regierung, des Nationalrates, der Kommunalverwaltungen, der Gewerkschaften, von NRO, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerzusammenschlüssen, Diaspora-Organisationen und der armenisch apostolischen Kirche unterzeichnet wurde. Das Partnership Agreement schreibt die Beteiligung von Zivilgesellschaft und Privatsektor an der Implementierung sowie dem Monitoring fest und beschreibt eine institutionelle Struktur für Partizipation im PRS-Prozess (GTZ 2005, S. 44; Republic of Armenia 2005, S. 41 f.)

4.3 Legitimität beteiligter gesellschaftlicher Akteure

Repräsentanten des Parlaments sind in den neu formierten PRS-Strukturen (dem partizipativen Steuerungskomitee und der Arbeitsgruppe) involviert. Die Einbindung des Parlaments als Institution ist allerdings gering (bspw. was Entscheidungen im Kontext des PRSP anbelangt). Nicht-staatlichen Akteuren wurde formale Legitimität über das Partnership Agreement zugesichert. Darüber hinaus wird die Legitimität über Netzwerkbildung (z. B. im Falle des Civil Society Partnership Network - vgl. dazu 2.3) und viele kompetente Beiträge im Kontext von Armutsdebatten in Armenien gestärkt. Ferner wird die Legitimität über die transparente und partizipative Auswahl der Repräsentanten erhöht - exemplarisch kann an dieser Stelle auf den Verhandlungstisch (siehe dazu Punkt 4.1) verwiesen werden: Die nicht-staatlichen Mitglieder "have been chosen (elected / appointed) through a broad public progress by the representative thematic or institutional constituencies. This lead to the promising broadening of the legitimacy base of the societal interest groups involved in the PRSP process, compared to the earlier NGO and independent expert lead participation in the PRSP elaboration process." (Azizyan / Mallmann 2005, S. 2)

4.4 Handlungsfähigkeit gesellschaftlicher Akteure

Zivilgesellschaft ist, wie erwähnt, ein junges Phänomen in Armenien. Neben einem Mangel an finanziellen und personellen Ressourcen wird die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure auch durch unzureichende Erfahrungen in politischen Prozessen erschwert. Auf der anderen Seite demonstriert gerade die Diskussion um makroökonomische Daten (siehe Punkt 4.1), dass Armeniens Zivilgesellschaft durchaus über die Fähigkeit verfügt, sich in zentrale Politikdebatten einzubringen. Die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft wird durch die offene Informationspolitik der armenischen Regierung erleichtert (siehe z. B. die eigens eingerichtete Webseite http://www.prsp.am). Zudem unternahm die Regierung weitere Bemühungen zur Verbreitung des Inhaltes der Strategie und der Planung ihrer Implementierung, bspw. über die Verteilung einer vereinfachten Version des PRSP und über Workshops und Medienaktivitäten (Republic of Armenia 2005, S. 40; World Bank 2005 a, S. 16 f.).

 

5. Gesamtbewertung Zum Seitenanfang

Als vorbildlich ist zweifelsohne die Festschreibung von partizipativen Rechten im PRS-Prozess im Rahmen des Partnership Agreements hervorzuheben.

Ferner ist positiv zu bewerten, dass die Beteiligungsmöglichkeiten am PRS-Prozess seitens der armenischen Regierung sukzessive ausgeweitet wurden und inzwischen eine ganze Reihe partizipativer Gremien (wie das partizipative Steuerungskomitee, die Arbeitsgruppe und das öffentliche Forum - vgl. dazu 2.1) existieren.

Dennoch sollten Regierung und Geber die Kritik zivilgesellschaftlicher Akteure hinsichtlich einer noch nicht hinreichenden Möglichkeit zur Einflussnahme ernst nehmen und prüfen.

 

6. Service Zum Seitenanfang

6.1 Statistik

6.1 Statistik

a. Armenien / allgemein
Human Development Index (UNDP) (2004)
http://hdr.undp.org/statistics/data/cty/cty_f_ARM.html
Rang 82 von 177
Freedom in the World country ratings (Freedom House) (2004)
http://www.freedomhouse.org/research/freeworld/2004/countryratings/armenia.htm
"partly free"
Worldwide Press Freedom Index (Reporters without Borders) (2004)
http://www.rsf.org/article.php3?id_article=11715
Rang 83 von 167
Index of Economic Freedom (Wall Street Journal / Heritage Foundation) (2005)
http://www.heritage.org/research/features/index/country.cfm?id=Armenia
Rang 42 von 155

b. Armenien / Verschuldung

Armenien nimmt nicht an der HPIC-II Initiative teil. Für weiterführende Informationen zu Armeniens Verschuldungsstand siehe:
http://web.worldbank.org/...:AM,00.html?countrylist=AM

c. Weitere statistische Quellen

National Statistical Service of the Republic of Armenia
http://www.armstat.am/

World Bank: Armenia Data & Statistics
http://www.worldbank.org.am/...PK:301579,00.html

6.2 Wichtige Dokumente

a. PRSP-Dokumente

IMF / IDA (2005): Republic of Armenia. Joint Staff Advisory. Note on the Poverty Reduction Strategy Paper Progress Report.
http://siteresources.worldbank.org/INTPRS1/Resources/Armenia_JSAN-PRSP-PR(April8-2005).pdf

IMF / IDA (2003): Republic of Armenia. Joint Staff Assessment of the Poverty Reduction Strategy Paper.
http://povlibrary.worldbank.org/files/Armenia_JSA_PRSP.pdf

IMF / IDA (2002a): Republic of Armenia. Joint Staff Assessment of the PRSP Preparation Status Report.
http://povlibrary.worldbank.org/files/Armenia_JSA_PRSP_PSR.pdf

IMF / IDA (2001): Armenia. Joint Staff Assessment of the Interim Poverty Reduction Strategy Paper.
http://povlibrary.worldbank.org/files/armenia%20jsa.PDF

PRSP Working Group (2005): Minutes of the Meeting on June 6, 2005.
http://www.prsp.am

Republic of Armenia (2005): PRSP Progress Report. Yerevan.
http://siteresources.worldbank.org/INTPRS1/Resources/Armenia_PRSP(Dec-2004).pdf

Republic of Armenia (2003): Poverty Reduction Strategy Paper. Yerevan.
http://povlibrary.worldbank.org/files/Armenia_PRSP.pdf

Republic of Armenia (2002): PRSP Preparation Status Report. Yerevan.
http://povlibrary.worldbank.org/files/Armenia_PRSP_PSR.pdf

Republic of Armenia (2001): Interim Poverty Reduction Strategy Paper. Yerevan.
http://povlibrary.worldbank.org/files/armeniaiprsp.pdf

Alle offiziellen Dokumente können unter folgender Adresse eingesehen werden:
http://web.worldbank.org/...PK:384201,00.html

b. Geber

European Kommission: Armenia Country Strategy Paper 2002-2006
http://europa.eu.int/comm/external_relations/armenia/csp/02_06_en.pdf

IMF (2005): Republic of Armenia: Request for a Three-Year Arrangement Under the Poverty. Reduction and Growth Facility. Washington D.C.
http://www.imf.org/external/pubs/ft/scr/2005/cr05178.pdf

World Bank: Armenia Country Assistance Strategy (CAS)
http://www.worldbank.org.am/...PK:301579,00.html

Weitere Dokumente unter:
http://www.countryanalyticwork.net

6.3 Literatur, Berichte und Analysen

a. PRSP

Azyzian, H. (2003): The PRSP and its Development Process in Armenia. In: Economic Periodical - Policy and Poverty, No. 1 May 2003.
http://www.edrc.am/user_files/22.pdf

Azizyan, H. / Christopher T. Mallmann (2005): Armenia - PRSP Strategy. Development Project. Yerevan.

Bojö, Jan et al. (2004): Environment in Poverty Reduction Strategies and Poverty Reduction Support Credits. World Bank, Environment Department, Environmental Economics Series, Paper No. 102, Washington D.C. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://wwwwds.worldbank.org/.../PDF/308900PAPER0EDP0102.pdf

Bojö, Jan / Rama Chandra Reddy (2003): Status and Evolution of Environmental Priorities in the Poverty Reduction Strategies. An Assessment of Fifty Poverty Reduction Strategy Papers. World Bank, Environment Department, Environmental Economics Series, Paper No. 93, Washington D.C. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://lnweb18.worldbank.org/...PovertyReductionStrategies.pdf

Coyle, Erin / Evans, Alison (2003): PRSP Synthesis Note 6. Experience with PRSPs in tranisitions countries. PRSP Monitoring & Synthesis Project, Synthesis Note 6. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.prspsynthesis.org/synthesis6.pdf

Dewachter, Sara (2005): The Participation Conditionality under Poverty Reduction Strategy Papers: The Joint Staff Assessment - experience. University of Antwerp, Institute of Development Policy and Management, IDPM-UA discussion paper 2005-6, April. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.ua.ac.be/main.asp?c=*IOBE&n=4267&ct=001595&e=o74918

Economic Development and Research Center (EDRC) (2005): Millennium Development Goals in Armenia. Localization Issues. Yerevan.
http://www.edrc.am/user_files/186.pdf

Economic Development and Research Center (EDRC) (2003): Economic Periodical - Policy and Poverty, No. 1, May. (etliche Artikel über den PRS-Prozess in Armenien)
http://www.edrc.am/user_files/22.pdf

Economic Development and Research Center (EDRC) / Oxfam (2002): Growth with Equity. Policy Choice for Poverty Reduction Project. Yerevan.
http://www.edrc.am/pdf/245.pdf

GTZ (2005): Making Poverty Reduction Strategies Work - Good Practices, Issues, and Stakeholder Views - A Contribution of German Development Cooperation for the 2005 PRSP Review. Eschborn.
http://www.gtz.de/de/dokumente/en-prsreview-making-prs-work-2005.pdf

Heidel, Klaus (2004): Poverty Reduction Strategy Papers - blind to the rights of the (working) child? The (I-)PRSPs' perception of child labour. A problem outline and annotated collection of source material. Kindernothilfe / Werkstatt Ökonomie, Duisburg / Heidelberg. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.kindernothilfe.org/downloads/ka_prsp_mar_20044.pdf

IMF / IDA (2002b): Review of the Poverty Reduction Strategy Paper (PRSP) Approach: Early Experience with Interim PRSPs and Full PRSPs. Washington D.C. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.imf.org/external/np/prspgen/review/2002/032602a.pdf

Institute for Democracy and Human Rights (IDHR) (2005): COMMUNIQUE To the President, the Government, the National Assembly of the Republic of Armenia, and all Armenian People. Yerevan.
http://www.prsp.am/critics.php

Lucas, Henry / David Evans / Katherine Pasteur (2004): Research on the current state of PRS monitoring systems. Institute of Development Studies (IDS), Discussion Paper 382, Brighton. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.ids.ac.uk/ids/bookshop/dp/dp382.pdf

Mallmann, Christopher T. (2005): Fact Sheet Armenia. Appendix I. In: GTZ 2005: Making Poverty Reduction Strategies Work - Good Practices, Issues, and Stakeholder Views - A Contribution of German Development Cooperation for the 2005 PRSP Review.
http://www.gtz.de/de/dokumente/en-prsreview-making-prs-work-2005.pdf

Manoukian, Violeta (2002): Participatory Monitoring and Evaluation Learning Event. Workshop Report. The World Bank Yerevan Office, Congress Hotel, Yerevan, Armenia, June 24-26 2002.

OECD / DAC (2004): Role of Infrastructure in Economic Growth and Poverty Reduction. Lessons Learned from PRSPs of 33 Countries. DAC Network on Poverty Reduction. Berlin, October 27 - 29. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.oecd.org/dataoecd/57/60/33919674.pdf

Oxfam International (2004): From 'Donorship' to Ownership? Moving Towards PRSP Round Two. Oxfam Briefing Paper 51, January. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.oxfam.org/eng/pdfs/pp040119_prsp_.pdf

Schmidt, Mary Beth (2002): Review of the Integration of Social Funds With Poverty Reduction Strategy Papers and Country Assistance Strategies. Consultant's Report to Human Development Network. World Bank Group, Washington D.C, May 31. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://wbln0018.worldbank.org/.../SIFs%20in%20PRSPs%20and%20CASs.pdf

World Bank (2005): Poverty Reduction Support Credits: A Stocktaking. Operations Policy and Country Services (OPCS). Washington D.C. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://siteresources.worldbank.org/PROJECTS/578280-1120680791169/20573838/PRSC%20Stocktaking%20_06-28-05_.pdf

World Bank (2005 a): 2005 CDF Progress Report. Enabling Country Capacity To Achive Results - Vol. I. Washington D.C. (beinhaltet eine Studie über Armenien, S. 13 - 17).

World Bank (2005 b): 2005 CDF Progress Report. Enabling Country Capacity To Achive Results - Vol. II. Washington D.C. (beinhaltet Daten zu Armenien).

World Bank (2004): Poverty Reduction Strategies: Their Importance for Disability. Disability and Development Team. Washington D.C.

Zuckerman, Elaine (2002): Evaluation of Gender Mainstreaming in Advocacy Work on Poverty Reduction Strategy Papers (PRSPs). Synthesis Report, Gender Action. (beinhaltet Daten über Armenien)
http://www.genderaction.org/images/Evaluation%20PRSP-Gender%20Oxfam.pdf

b. Hintergrund

American Bar Association / Central European and Eurasian Law Initiative (ABA / CEELI) (2004): Judicial Reform Index for Armenia: Volume II.
http://www.abanet.org/ceeli/publications/jri/jri_armenia_2005_eng.pdf

American Bar Association / Central and East European Law Initiative (ABA / CEELI) (2002): Judicial Reform Index for Armenia.
http://www.abanet.org/ceeli/publications/jri/jri_armenia.pdf

Freedom of Information Civic Initiative (2004): Statement - Amendments threaten to undermine FOI Law. Yerevan, February 19.
http://www.freedominfo.org/news/armenia/

Law of the Republic of Armenia on Freedom of Information. Adopted by the National Parliament on September 23, 2003.
http://www.forum.am/groups/A2I/mat/2.pdf

Osmani, S. R. (2005): The Employment Nexus Between Growth and Poverty. An Asian Perspective. SIDA Studies No. 15, Stockholm. (beinhaltet eine Fallstudie zu Armenien)
http://www.sida.se/content/1/c6/03/89/45/SIDA4773en_SidaStudies_15.pdf

6.4 Links zu beteiligten Akteuren

a. PRSP

PRSP Armenien
http://www.prsp.am/

PRSP News: Institute for Democracy and Human Rights (IDHR)
http://www.idhr.am/prsp/index.htm

Seite der armenischen Regierung
http://www.gov.am/

b. Zivilgesellschaft

Civil Society Partnership Network
http://www.cso-network.am

Economic Development and Research Center
http://www.edrc.am/

Armenien Forum (Initiative der National Academy of Sciences in Armenien mit Unterstützung von UNDP Armenien)
http://www.forum.am/

National Academy of Sciences in Armenien
http://www.sci.am/

NGO Center
http://www.ngoc.am/

Institute for Democracy and Human Rights (IDHR)
http://www.idhr.am

Verzeichnis einiger armenischer zivilgesellschaftlicher Organisationen
http://www.civilsoc.org//nisorgs/armenia/armenia.htm

Verzeichnis einiger Entwicklungsorganisationen (national / international)
http://www.devdir.org/files/Armenia.PDF

c. (internationale) Geber / Beteiligte

International Monetary Fund (IMF) - Länderprofil zu Armenien
http://www.imf.org/external/country/ARM/index.htm

World Bank - Länderprofil zu Armenien
http://www.worldbank.org.am/...PK:301579,00.html

United Nations Development Programme (UNDP) - Armeniens Länderbüro
http://www.undp.am/

Verzeichnis einiger Entwicklungsorganisationen (national / international)
http://www.devdir.org/files/Armenia.PDF

6.5 Allgemeine Links zum Land

Development Gateway
http://www.developmentgateway.com/countryprofile/?country_iso=am

Armenia Development Gateway
http://www.armgateway.org/index.jsp

International Crisis Group (ICG) - Länderprofil Armenien
http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=2454&l=1

Freedom House - Länderprofil Armenien
http://www.freedomhouse.org/research/freeworld/2004/countryratings/armenia.htm

6.6 Allgemeine Links, die zusätzlich länderspezifische Informationen beinhalten

European Network on Debt and Development (Eurodad)
http://www.eurodad.org/

International Monetary Fund (IMF)
http://www.imf.org/

The World Bank Group
http://www.worldbank.org/

Paris Club
http://www.clubdeparis.org/en/index.php


 


Verantwortlich: Nina Schröder
E-Mail: nina.schroeder@fh-duesseldorf.de
Stand: Juni 2006
VENRO und Fachhochschule Düsseldorf
(Forschungsstelle Dritte Welt; Leitung Prof. Dr. Walter Eberlei)

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